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Schüleraustausch und interkulturelle Kompetenz: Modelle, Prinzipien und Aufgabenformate

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Gabriela Fellmann

Dieses Buch wurde mit dem Ludger-Schiffler Preis für Fremdsprachendidaktik 2015 ausgezeichnet.

Das Buch behandelt mit interkultureller Kompetenzentwicklung ein Thema aus der aktuellen Curricularentwicklung und deren Kompetenz- und Outputorientierung. Die Autorin entscheidet sich im Kontext einer Schüleraustauschfahrt für ein qualitatives Untersuchungsdesign, welches Handlungsforschung ( action research) im Feld, in der Doppeldimension von Forschung und Unterricht zulässt. Die Ergebnisse werden für eine Konkretisierung des Byramschen Modells (1997) genutzt und münden in die Entwicklung von begegnungsdidaktischen Prinzipien für die Gestaltung von Schüleraustauschfahrten. Abschließend präsentiert die Autorin einen praktisch erprobten Vorschlag eines phasenorientierten Modells für Schüleraustauschfahrten mit Aufgabenformaten zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.
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9 Aufbereitung der erhobenen Daten und Auswertungsschritte

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Das folgende Kapitel enthält die Vorgehensweise zur Aufbereitung und Analyse der erhobenen Daten. Nach grundlegenden Vorbemerkungen in Kapitel 9.1 wird in Kapitel 9.2 die Aufbereitung der Daten der Haupterhebungsinstrumente (Fragebögen, best and worst experiences, Einzelinterviews, Lernertagebücher und Gruppendiskussionen) vorgestellt. In Kapitel 9.3 wird der Prozess zur Findung eines gegenstandsangemessenen Verfahrens zur Datenauswertung kurz dargelegt und anschließend das entwickelte Verfahren zur Auswertung der erhobenen und ausgewählten Daten im Grundsatz aufgezeigt: Mittels eines deduktiv-induktiven Verfahrens in Dörnyeis (2007) Sinne – bzw. in Anlehnung an Mayrings qualitative Inhaltsanalyse (2003; 2007) – soll die Auswertung in den beiden Forschungssträngen „interkulturelle kommunikative Kompetenz“ und „Begegnungsdidaktik“ erfolgen. In Kapitel 9.4 wird das angewendete deduktiv-induktive Auswertungsverfahren expliziert sowie die qualitative fallbezogene Analyse und Interpretation der Daten der beiden Forschungsstränge legitimiert. Das verwendete Auswertungsverfahren wird in Kapitel 9.5 zusammengefasst. Die Konkretisierung der Analyse und Interpretation sowie die Darstellung der fallbezogenen und fallübergreifenden Ergebnisse erfolgen in Kapitel 10.

9.1 Grundsätzliche Vorbemerkungen

Dörnyei (2007: 242) beschreibt die Auswertung qualitativer Daten als “far from being a uniform approach but [it] is characterized by diversity.” Ziel in diesem Prozess der Datenaufbereitung und -auswertung ist eine möglichst vollständige Darlegung und Explikation der Untersuchungsschritte, um eine intersubjektive Nachvollziehbarkeit zu ermöglichen.60 Müller-Hartmann und Schocker-von Ditfurth (2001: 4) unterstreichen den Prozesscharakter qualitativ-empirischer Forschung und plädieren dezidiert für eine „sorgfältige Explikation der Gegenstandanalyse.“ ← 195 | 196 → Steinke (2003: 326) fordert für den Prozess der Datenauswertung...

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