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America Romana: Neue Perspektiven transarealer Vernetzungen

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Christine Felbeck, Andre Klump and Johannes Kramer

Als Knotenpunkt sich kreuzender Bewegungen und unzähliger Kontakte stellt bereits der Flughafen Las Américas einen Ort transarealer Vernetzungen dar. Dem hemisphärischen Verflechtungsraum widmete sich eine Ringvorlesung an der Universität Trier, deren Beiträge der Forschung zum Konzept einer transarealen America Romana weitere Konturen verleihen sowie dessen Anschlussfähigkeit und Vernetzungspotential herausstellen.
Carrefour de mouvements croisés et d’innombrables contacts, l’aéroport Las Américas représente déjà un lieu de connexions transaréales. Cet espace hémisphérique d’interdépendance a fait l’objet d’un cycle de conférences à l’Université de Trèves. Les contributions esquissent de nouveaux contours pour la recherche dans le domaine du concept d’une America Romana transaréale et mettent en relief sa capacité d’établir des contacts et son potentiel d’interconnexions.
Ponto de encontro de movimentos entrecruzados e de contactos inumeráveis, o aeroporto Las Américas representa já um lugar de conexões transareais. Este lugar hemisfèrico de interdependências foi objecto de um ciclo de conferências na Universidade de Tréveris. As respetivas contribuições não só abrem novas perspetivas à investigação, no respeitante ao conceito de uma America Romana transareal, como ainda põem em relevo a sua capacidade de estabelecer contactos e o seu potencial de interconexões.
Encrucijada de movimientos entrecruzados y de innumerables contactos, el aeropuerto Las Américas ya representa un lugar de conexiones transareales. A este hemisférico lugar de entrelazamientos se dedicó un ciclo de conferencias en la Universidad de Tréveris, cuyas contribuciones no sólo abren nuevas perspectivas a la investigación con respecto al concepto de una America Romana transareal sino que también ponen de relieve su capacidad de establecer contactos y su potencial de interconexiones.
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Überlegungen zu einer transatlantischen Romanistik – Transatlantische Lektüren

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Meine Überlegungen zu einer transatlantischen Literatur- und Kulturwissenschaft in der Romanistik ergeben sich aus meinen Forschungen und meiner Lehre im Bereich der spanisch- und französischsprachigen Literaturen und Kulturen. Ich habe sie im Hinblick auf meine eigene Verortung in der neu gegründeten Romanistik an der Leibniz Universität Hannover angestellt, ich bin aber der Überzeugung, dass sie darüber hinaus auch für andere Kontexte interessant und zutreffend sein können.1 Das Motto des Transatlantischen dient mir als roter Faden, als konzeptuelle Referenz für eine Öffnung und Neuperspektivierung meines Faches, die ich im Anschluss an einige konzeptuelle Überlegungen anhand von zwei Beispielen verdeutlichen will.

Unser Fach umfasst mehr als nur einen Sprachraum sowie seine Literaturen und Kulturen: ein bekannter Romanist – Harald Weinrich – hat einmal von der Romanistik als Bewohnerin eines mehrflügeligen Schlosses in der Provence gesprochen, dessen zahllose Zimmer für Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch bis zum Rätoromanischen und Kulturen unmöglich zu bewohnen und zu unterhalten seien. Verschiedentlich wurde die Frage gestellt und auch ich möchte sie zu Beginn meiner Ausführungen stellen: Was kann man im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts mit diesem Schloss noch anfangen? Verkaufen, nicht nur weil Gelder für seine Unterhaltung fehlen, sondern weil das Bild vom Schloss Autarkie verspricht, wo das Globalzeitalter Netzwerke verlangt? In ein Museum umwandeln? Oder einfach für den Tourismus freigeben?

Ich möchte das Schloss v.a. in eine Welt voller Schnittpunkte verpflanzen, mit Blick auf...

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