Show Less
Restricted access

Männerdiskurse in der deutschen und polnischen Anzeigenwerbung von 1995 bis 2009

Eine diskurslinguistische Analyse

Series:

Barbara Baj

Die Autorin analysiert den Männerdiskurs in der deutschen und polnischen Anzeigenwerbung von 1995 bis 2009. Hinter den Werbepräsentationen steht ein bestimmtes Wissen über Männer, über das die Werbetreibenden als Diskursteilnehmer verfügen und welches sie bei der Textproduktion unter Berücksichtigung der absatzsteigernden Ziele einsetzen. Barbara Baj widmet sich der Aufdeckung des kulturellen Wissens der deutschen und polnischen Werbetreibenden mithilfe des diskurslinguistischen Ansatzes und mit besonderer Beachtung der Sprache-Bild-Verknüpfung.
Show Summary Details
Restricted access

8. Korpusbeschreibung

Extract

← 162 | 163 → 8 Korpusbeschreibung

Bei der Erstellung des Korpus einer linguistischen Diskursanalyse empfehlen Busse und Teubert (1994: 14) die Berücksichtigung folgender Kriterien: Die Texte des Korpus sollten sich mit einem als Forschungsgegenstand gewählten Thema befassen, sie sollten auf bestimmte Zeiträume, Areale, Textsorten eingegrenzt werden und sie sollten explizit oder implizit aufeinander Bezug nehmen. Ein Umstand, der freilich bei ausgewählten Texten allein schon durch ihre inhaltliche Zugehörigkeit zu einem Thema gewährleistet ist. Dadurch bestehen zwischen den Texten semantische Bezüge und Zusammenhänge. Bei einer vergleichenden Analyse ist es besonders wichtig, dass diese Kriterien die Vergleichbarkeit unterstützen.

Das Interesse der vorliegenden Arbeit richtet sich auf den polnischen und den deutschen kommerziellen Männerdiskurs, der in polnischen wie deutschen Werbeanzeigen der Absatzwerbung geführt wird. Damit sind Thema und Textsorte bestimmt. Als Quelle der Werbeanzeigen dienen polnische und deutsche Zeitschriften, die eine vergleichbare Stellung in den jeweiligen Presselandschaften einnehmen, d. h. die sich an vergleichbare Zielgruppen wenden, vergleichbare Themenprofile besitzen und in gleichen Zeiträumen und Zeitabständen veröffentlicht werden. Es werden zum einen Zeitschriften herangezogen, die an ein eher intellektuelles, politisch, wirtschaftlich und kulturell interessiertes Publikum adressiert sind, und zum anderen zielgruppenspezifische Zeitschriften, die hauptsächlich Frauen oder Männer, oder ein modebewusstes Publikum ansprechen. Dadurch soll gesichert werden, dass das Korpus durchschnittliche, allgemein geltende Männerbilder enthält. Die Quellenwahl bezieht sich somit auf Der Spiegel und Brigitte in Deutschland sowie Wprost und Twój Styl in Polen....

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.