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Eheverträge als effektives Gestaltungsinstrument

Die Grenzen der Privatautonomie im englischen und deutschen Sachrecht sowie im europäischen Zivilverfahrens- und Kollisionsrecht

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Katharina Frank

Eheverträge unterliegen nicht nur materiell-rechtlich, sondern auch hinsichtlich der internationalen Zuständigkeit und des Kollisionsrechts Grenzen, die die Privatautonomie tangieren. Mit dieser Thematik befasst sich die Autorin und analysiert sie im internationalen Vergleich. Sie gelangt zu dem Ergebnis, dass zwischen dem englischen und deutschen Sachrecht trotz diametraler Grundhaltung eine Annäherung durch die richterliche Inhaltskontrolle stattgefunden hat. Gleichwohl bleiben Divergenzen, sodass internationale Ehepaare nach der bisher unzureichenden Ausgestaltung des europäischen Rechts einer gesetzlichen Lösung bedürfen, mithilfe derer das im Vertrag in Bezug genommene Recht zur Anwendung gelangen kann.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Juli 2014 von der juristischen Fakultät der Justus-Liebig-Universität Gießen als Dissertation angenommen. Im Oktober 2014 wurde die Untersuchung mit dem Promotionspreis der Juristischen Studiengesellschaft Gießen e. V. ausgezeichnet. Für die Druckfassung wurden Aktualisierungen vorgenommen, soweit dies sinnvoll erschien.

Die Arbeit wurde durch einen Studienaufenthalt in England im Jahr 2008/2009 angeregt, der den für eine Rechtsvergleichung notwendigen ersten Zugang bildete und mein Interesse für Divergenzen sowie Konvergenzen unterschiedlicher Rechtsordnungen weckte. Weiterführende konzeptionelle Ideen entstanden im Rahmen des rechtswissenschaftlichen Schwerpunktbereichsstudiums an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der im Jahr 2011 vorgelegten unveröffentlichten Arbeit „Die richterliche Kontrolle von Eheverträgen“, deren Ergebnisse als Grundlage in die Darstellung des deutschen Rechts in dieser Arbeit eingeflossen sind.

Mein Doktorvater, Prof. Dr. Martin Lipp, hat mich von Anfang an in meinem Promotionsvorhaben bestärkt. Ihm gebührt daher mein Dank für die stete Unterstützung und Förderung sowohl meiner Arbeit als auch meiner Person, die gewährten Freiheiten bei der Bearbeitung sowie die zügige Erstellung des Erstgutachtens. Prof. Dr. Jens Adolphsen danke ich für die ebenso zügige Zweitgutachtenerstellung, den Herausgebern für die Aufnahme der Arbeit in die Schriftenreihe.

Dem DAAD danke ich für die Unterstützung meines Forschungsaufenthaltes in England im Jahr 2012 durch ein Promotionsstipendium. Zum Gelingen meines Aufenthaltes an der University of Warwick und der University of Cambridge maßgeblich beigetragen haben Prof. Rebecca...

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