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Sucht-, Betrugs- und Kriminalitätsgefährdungspotential von Glücksspielen

Beiträge zum Symposium 2013 der Forschungsstelle Glücksspiel

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Edited By Tilman Becker

Der Band versammelt die Beiträge zum Symposium 2013 der Forschungsstelle Glücksspiel. In den vergangenen Jahren waren der Glücksspielstaatsvertrag und seine Auswirkungen zentrale Themen der Tagung. 2013 jedoch lag der Schwerpunkt auf dem Sucht-, Betrugs- und Kriminalitätsgefährdungspotenzial von Glücksspielen. Die Aktualität und Brisanz dieses Themas wurde durch die kurz vor der Veranstaltung bekannt gewordenen Europol-Untersuchungen zum Wettskandal im Fußball unterstrichen, die ein ganz erstaunliches Ausmaß an Korruption zu Tage gefördert haben.
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Vorwort

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des Geschäftsführenden Leiters der Forschungsstelle Glücksspiel

In den letzten Jahren haben uns beim Symposium Glücksspiel vor allem der Glückspielstaatsvertrag und seine Auswirkungen beschäftigt. 2013 jedoch lag der Schwerpunkt auf dem Sucht-, Betrugs-, Manipulations- und Kriminalitätsgefährdungspotenzial von Glücksspielen. Der Paragraph 1 des Glücksspieländerungsstaatsvertrages sieht differenzierte Maßnahmen für die einzelnen Glücksspielformen vor, um deren spezifischen Sucht-, Betrugs-, Manipulations- und Kriminalitätsgefährdung Rechnung zu tragen. Die Aktualität und Brisanz dieses Themas wurde durch die kurz vor der Veranstaltung bekannt gewordenen Europol-Untersuchungen zum Wettskandal im Fußball unterstrichen, die ein ganz erstaunliches Ausmaß an Korruption zu Tage gefördert haben. Es war uns gelungen, hierzu die Ausführungen von Friedhelm Althans, Leiter der Dienststelle Organisierte Kriminalität beim Polizeipräsidium Bochum, hören zu können.

Im Eröffnungsvortrag des Symposiums betonte Marion Caspers-Merk, Geschäftsführerin der Staatlichen Toto-Lotto-GmbH Baden-Württemberg, die Bedeutung von Sozialkonzepten für ihr Unternehmen. Alle Toto-Lotto- Annahmestellenmitarbeiter werden in den Ursachen und Auswirkungen problematischen Glücksspiels geschult. Leider liegt von diesem Vortrag keine Dokumentation vor. In ihrem Vortrag „Spielerschutz mit Tradition“ stellten Dr. Uwe Kniesel von den Baden-Württembergischen Spielbanken GmbH & Co. KG und Günther Zeltner, tätig bei der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e. V., Maßnahmen zum Spielerschutz und zur Vermittlung gefährdeter Spieler in Hilfsangebote vor. Wesentlich für den Erfolg der Maßnahmen seien die Anbindung an die Geschäftsführung sowie die...

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