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«Denken und Handeln.» Philosophie und Wissenschaft im Werk Johann Gottlieb Fichtes

Akten der Interdisziplinären Fichte-Konferenz der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin am 13. November 2014 anlässlich des 200. Todestages des Philosophen im Rathaus Berlin-Mitte

Hans-Otto Dill

Der Sammelband enthält die zwölf Referate der multidisziplinären Fichte-Konferenz der Berliner Leibniz-Sozietät vom 13. November 2014 über die Ansichten dieses vielseitigen Denkers zu Philosophie und Einzelwissenschaften, besonders zu Pädagogik, Ökonomie, Geschichte, Philosophiegeschichte, Politologie und Naturwissenschaften. Die Beiträge verdeutlichen u. a. erstmals den für Fichte charakteristischen Zusammenhang zwischen Wissen und Handeln, den eminenten Praxischarakter seiner Philosophie sowie seine revolutionierende Entdeckung der Trinität Subjekt, Selbst und Ich. Neben der Genesis wird die Rezeption und Weiterentwicklung seines Denkens bis hin zum Existentialismus und zum naturwissenschaftlichen Subjektbegriff der modernen Informatik dargestellt.
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Zur Fichte-Rezeption im Rahmen der DDR-Philosophie

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*Die fortlaufenden Ziffern mit Seitenangabe im Text beziehen sich auf das Literaturverzeichnis zur „Fichte-Literatur in der DDR 1953–91“ im Anhang Einzige Anmerkung zur Überschrift*

Nachfolgender Beitrag war auch schon für die universitäre Fichte-Tagung vom Ende Januar 2014 an der HU zu Berlin zum Thema „Mit Fichte philosophieren. Perspektiven seiner Philosophie heute“ vorgesehen, konnte aber offenbar wegen seiner „ungewöhnlichen“ Thematik bei gleichlautender Überschrift „fachphilosophisch“ (als spezifisch ddr-philosophischer bzw. zu sehr zeitgeschichtlicher Beitrag) so keine Berücksichtigung finden. Vgl. dazu meinen Bericht in Neues Deutschland vom 14.02.2014, der als solcher aber offenbar wiederum als eine zusätzliche Anregung der nunmehrigen Fichte-Konferenz der Leibniz-Sozietät fungierte. Ich danke deren Programmkommission, insbesondere dem Sekretarius für die Geisteswiss. Klasse, Herrn Prof. Dill, für die Möglichkeit einer Teilnahme „als Gast“ auf dieser Konferenz zum schwierigen obigen Thema sprechen zu können, sowie auch für die geplante Drucklegung meines Beitrages. Dessen ganz und gar nicht einhellig geteilte Aufnahme war nicht anders zu erwarten, betrübt aber seinen Autor keineswegs. Vielmehr hat er seine nachwendisch veränderte, allein fachbezogene Philosophie-Auffassung bei der erneuten Beschäftigung mit Fichte bestätigt gefunden. Zugleich kann dieser Beitrag als eine zusätzliche kleinere Studie zu unserem gemeinschaftlichen Projekt einer historisch-kritischen Aufarbeitung der DDR-Philosophie 1945–95 angesehen werden, womit ich seit 15 Jahren mit anderen Mitstreitern beschäftigt bin.

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