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Studien zu Sprache und Stil in alt- und mittelhochdeutscher Literatur

Helge Eilers

Diese Studien behandeln anhand repräsentativer Texte der alt- und mittelhochdeutschen Literatur zentrale Themen im Bereich von Sprache und Stil. Dazu gehören Parataxe und Hypotaxe in althochdeutscher Prosa und im Nibelungenlied, Parenthese sowie Sprachstil in der frühmittelhochdeutschen Epik, vor allem im Rolandslied und in der Kaiserchronik. Außerdem zählen dazu Stilmittel (insbesondere Metaphorik) bei Walther und Hartmann – hier im Vergleich mit dem Rolandslied sowie mit dem spätmittelhochdeutschen Helmbrecht, dazu die Sprachreflexion Hartmanns in seinem Werk und, als Anhang, Sprachwandel der Gegenwart in diachroner Sicht. Die Studien verstehen sich als Beitrag zur deutschen Sprachgeschichte (dazu u.a.: komplexe Hypotaxe der höfischen Passagen im Nibelungenlied, Relevanz der Parenthese im Frühmittelhochdeutschen, zum Teil zyklischer Charakter beim Sprachwandel); sie sind aber auch Anregung für Kritik und weitere Untersuchungen zur Thematik.
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Vorwort

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Die ‚Studien‘ im Bereich der alt- und mittelhochdeutschen Literatur behandeln ein größeres Spektrum: ahd. Prosa (kirchliche Texte) sowie Dichtung (u.a. Otfrid und Ludwigslied), frühmhd. Epik (insbes. Kaiserchronik und Rolandslied), mhd. Literatur (Walther von der Vogelweide, Hartmann von Aue und Nibelungenlied), dazu den spätmhd. Helmbrecht-Text.

In den Darstellungen werden verschiedene Aspekte der Thematik ‚Sprache und Stil‘ aufgegriffen – z.T. im Rahmen eines Vergleiches – und entsprechend untersucht. Schwerpunkte im Bereich ‚Sprache‘ sind dabei Satzsyntax und lexikalische Kategorien (u.a. Konkreta/Abstrakta), beim Thema ‚Stil‘ Erzählstruktur und spezifische Stilfiguren (v.a. Vergleich und Metapher).

Als Anhang wurde der Beitrag ‚Tendenzen zur Veränderung im gegenwärtigen Deutsch im Lichte des Mittel- und Althochdeutschen‘ aufgenommen, da er in einem engen Bezug zur Sprache der ahd.- und mhd. Literatur steht.

Da die Beiträge in einem Zeitraum von mehr als 20 Jahren entstanden sind, finden sich diverse Unterschiede in der Form der Präsentation. Dies betrifft: die Rechtschreibung (alt/neu); die Verwendung von Fußnoten; die Wiedergabe eingerückter mhd. Zitate (z.T. kursiv); die Kennzeichnung von Werktiteln; Literaturangaben (im Text oder im Anschluss); verschiedene Textausgaben (Rolandslied, „Der arme Heinrich“). Jeder Beitrag ist für sich in seiner Form konsequent gestaltet.

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