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Lehnwörter im Slawischen

Empirische und crosslinguistische Perspektiven

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Edited By Emmerich Kelih, Jürgen Fuchsbauer and Stefan Michael Newerkla

Aktuelle Ansätze im Bereich der allgemeinen und slawischen Lehnwortforschung sind Inhalt dieses Bandes. Im Fokus stehen die systematische empirische Untersuchung von Lehnwörtern sowie damit verbundene theoretische und methodologische Probleme. Diese reichen von Fragen der Bestimmung von Lehnwörtern im Basiswortschatz und der Bedeutung eines frequenzbasierten Ansatzes über diverse Probleme bei der Identifikation von Lehnwörtern, den Anteil von Lehnwörtern in ausgewählten lexikalisch-semantischen Gruppen, korpuslinguistische Untersuchungen bis hin zu metalexikographischen und pragmatischen Untersuchungen. Betrachtete Sprachen sind u.a. das Altkirchenslawische, Bulgarische, Deutsche, Kroatische, Mazedonische, Slowakische, Slowenische, Tschechische und Türkische.
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Das Lehnwortportal Deutsch als kontaktlinguistisches Forschungsinstrument

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Stefan Engelberg, Peter Meyer (Mannheim)

Das Lehnwortportal Deutsch als kontaktlinguistisches Forschungsinstrument

Abstract: The web portal Lehnwortportal Deutsch , developed at the Institute for the German Language (IDS), aims to provide unified access to a growing number of lexicographical resources on German loanwords in other languages. This paper discusses different possibilities of creating an onomasiological access structure for portal users. We critically examine the meaning list of the “World Loanword Database” project (Haspelmath/Tadmor 2009a) as well as WordNet-based taxonomies and propose a new way of inductively creating a semantic classification scheme that takes both hyperonymic relations and semantic fields into account. We show how such a classification can be integrated into the underlying graph-based data representation of the Lehnwortportal and thus be exploited for advanced onomasiological search options.

1.    Das Lehnwortportal Deutsch

Die am Institut für Deutsche Sprache entwickelte und gepflegte, frei zugängliche Online-Anwendung „Lehnwortportal Deutsch“1 ermöglicht Nutzern einen einheitlichen Zugriff auf eine wachsende Anzahl von Wörterbüchern zu deutschen Lehnwörtern in anderen Sprachen. Damit fokussiert das Portal – anders als in der Sprachkontaktlexikographie üblich – nicht auf die Zielsprache der Entlehnungsprozesse, sondern auf die Quellsprache. Jedes in einem beliebigen Lehnwörterbuch des Portals gebuchte deutsche Etymon (das häufig einer älteren Sprachstufe oder einem Dialekt angehört) wird manuell einem deutschen Portal-Metalemma, das von diasystematischer Variation abstrahiert, zugeordnet. Abgesehen von den üblichen, insbesondere lemmabasierten, makrostrukturellen Zugriffsmöglichkeiten auf die Einzelwörterbücher werden durch diese portalweite...

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