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Benjamin Brittens Liederzyklen

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Antje Reineke

Das vorliegende Buch bietet die erste umfassende Studie zu Benjamin Brittens 15 Liederzyklen. Entstanden zwischen 1936 und 1975, nehmen sie neben den Opern eine wichtige Stellung in seinem Schaffen ein und haben sich heutzutage fest im Repertoire etabliert. Das Hauptinteresse der Autorin gilt der Analyse der musikalischen Strukturen und Textfolgen, der Darstellung der vielfältigen formalen Konzeptionen und der Vielschichtigkeit der behandelten Themen. Im Vordergrund steht die Frage übergreifender, zyklischer Zusammenhänge. Das Buch beleuchtet damit auch die grundsätzliche Problematik von Wesen und Charakter eines Liederzyklus. Dazu widmet sich die Autorin den Entstehungsgeschichten, von der Auswahl der Texte bis zum fertigen Werk, und der Rolle nicht in die Zyklen aufgenommener Lieder.
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Anhang A: Gedichte, die von Britten vertont, aber nicht veröffentlicht wurden oder die zur Komposition angedacht waren

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Die Texte von Brittens veröffentlichten Liedern und Zyklen wurden vielfach den Partituren vorangestellt. Sie sind zudem zusammengefaßt in Boris Fords Benjamin Britten’s Poets: The Poetry He Set to Music. Hier sind daher nur die Texte jener Lieder zusammengestellt, die bisher nicht veröffentlicht sind, sowie Gedichte, die im Text erwähnt sind, weil Britten sie in der Frühphase der Zyklusplanung in Erwägung gezogen hat, die aber gar nicht mehr vertont wurden. Die Gedichte der ausführlichen Konzepte des Nocturne und der Sechs Hölderlin-Fragmente sind in den jeweiligen Kapiteln wiedergegeben. Zitiert ist dabei grundsätzlich nach Brittens Vorlagen.1446 Leider war es nicht möglich, Genehmigungen zum Abdruck der urheberrechtlich geschützten Gedichte von W. H. Auden („O what is that sound“) und Arthur Waley („The Five-String“, „The Golden Palace“ und „Spring River“) zu bekommen.

Les Illuminations

Conte

UN Prince était vexé de ne s’être employé jamais qu’à la perfection des générosités vulgaires. II prévoyait d’étonnantes révolutions de l’amour, et soupçonnait ses femmes de pouvoir mieux que cette complaisance agrémentée de ciel et de luxe. Il voulait voir la vérité, l’heure du désir et de la satisfaction essentiels. Que ce fût ou non une aberration de piété, il voulut. II possédait au moins un assez large pouvoir humain.

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