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Interacciones / Wechselwirkungen

Reflexiones en torno a la Traducción e Interpretación del/al alemán / Überlegungen zur Translationswissenschaft im Sprachenpaar Spanisch–Deutsch

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Edited By María Ángeles Recio Ariza, Belén Santana López and Manuel De la Cruz Recio

Este volumen recoge una selección de 37 artículos sobre cuestiones generales de Traductología (Didáctica de la traducción, Traducción y Lingüística, Traducción literaria, Traducción especializada, Teoría de la Traducción y la Interpretación). A las líneas tradicionales de investigación se han incorporado los enfoques más recientes en el ámbito de la Translatología. El amplio abanico de temas tratados, que abarca aspectos como la mediación intercultural, la interpretación de lengua de signos, la traducción colectiva o el estudio de la dimensión económica de la traducción, entre otros, muestra la buena salud de la disciplina, concretamente en el par de lenguas alemán y español.
Dieser Band präsentiert eine Auswahl von 37 Beiträgen zu allgemeinen Fragen der Übersetzungswissenschaft (Didaktik der Übersetzung, Übersetzung und Linguistik, Literarische Übersetzung, Fachübersetzung, Theorie des Übersetzens und Dolmetschens). Es handelt sich um eine Sammlung von Beiträgen, in denen nicht nur allgemein anerkannte Forschungsrichtungen, sondern auch die neuesten Forschungsrichtungen im Bereich der Translatologie ihren Platz haben. Der breit gefächerte Themenbereich (interkulturelle Mediation, Gebärdensprache, kollektives Übersetzen, Studien zur wirtschaftlichen Dimension der Übersetzung, u. a.) zeugt von der grossen Diversität der Disziplin, insbesondere im Sprachenpaar Deutsch–Spanisch.
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Die Übersetzung als Entfaltung, oder wie Anna Blume von Kurt Schwitters ins Spanische übersetzt wurde

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Zusammenfassung: Der Vortrag setzt sich zum Ziel, ausgehend von Walter Benjamins Aufsatz „Die Aufgabe des Übersetzers“ (1923) und Antoine Bermans Buch La traduction et la lettre ou l’auberge du lointain (1985), einige spanische Übersetzungen von Kurt Schwitters Merzgedicht Anna Blume (1919) zu untersuchen. Dabei wird insbesondere das kreative Potential der Benjaminschen und Bermanschen Forderung nach Formtreue sichtbar gemacht. Einerseits werden die von Benjamin und Berman benutzten Metaphern der „Entfaltung“, der „parlance“ und „Sprachlichkeit“ etc. neu beleuchtet und andererseits zugleich als Schlüsselbegriffe für die konkrete Lektüre, Interpretation und den Vergleich der Übersetzungen herbeigezogen. Dies geschieht jedoch nicht mit dem Ziel, den Sinn des Ausgangstextes festzulegen, sondern das poetische Prinzip von Original und Übersetzungen (wörtlich) zu entfalten. Die Analyse der Übersetzungen ermöglicht einen neuen Blick auf den Sprach- und Textkörper von Anna Blume, ein Gedicht, das 1919 bei seiner ersten „Publikation“ auf den Litfaßsäulen in Hannover von einigen Lesern sofort als „Blödsinn in Buchform“ abgetan worden war.

Anna Blume, die „Herrlichste von allen“ tritt in ihren „roten Kleider[n,] in weiße Falten zersägt“, auf Spanisch als „la más espléndida, la más maravillosa, la más magnífica, la más señorial, la más prodigiosa, la suprema“ ja sogar als „almíbar y jugo“ auf, kurzum sie ist Musik: „¡eres música!“. So lassen Anna Blume und ihre spanischen Übertragungen noch einmal das Echo des Widerhalls, der im Text von Benjamin beschrieben wird,...

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