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Die richterliche Unabhängigkeit bei der Auswahl des (vorläufigen) Insolvenzverwalters nach dem ESUG

Vereinbarkeit mit Art. 97 GG und Auswirkung auf die Justiziabilität der Auswahlentscheidung

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Fabian Hohl

Der Autor untersucht den Kollisionsbereich zwischen der grundgesetzlich garantierten richterlichen Unabhängigkeit und der Autonomie der Insolvenzgläubiger. Dies erfolgt vor dem Hintergrund der Neugestaltung der Auswahl des (vorläufigen) Insolvenzverwalters im ESUG. Hierbei wurde die bereits vielfach geäußerte Forderung umgesetzt, diese Auswahl aus der alleinigen Entscheidungskompetenz der Insolvenzgerichte zu lösen und stattdessen eine effektive Einwirkungsmöglichkeit der Insolvenzgläubiger zu schaffen. Während das ESUG für diese Entwicklung mitunter gar als «Meilenstein in der Insolvenzrechtsgeschichte» gefeiert wurde, blieb außer Acht, dass sie in einem Widerspruch zu der grundgesetzlich garantierten richterlichen Unabhängigkeit stehen könnte. Fabian J. Hohl geht diesem Widerspruch in seinem Buch nach.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2014/15 von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Justus-Liebig-Universität Gießen als Dissertation angenommen. Rechtsprechung und Literatur wurden bis Februar 2014 berücksichtigt und nachfolgend punktuell ergänzt.

Besonderer Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Jens Adolphsen, für die Betreuung meiner Dissertation, für die Möglichkeit, mich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an seiner Professur auch neben dieser Arbeit mit verschiedenen Aspekten des Insolvenzrechts zu befassen und für die Aufnahme in die Schriftenreihe „Schriften zum Verfahrensrecht“.

Auch meinen Kolleginnen und Kollegen am Lehrstuhl danke ich für Ihre Unterstützung und die angenehme und lustige Zeit.

Herrn Prof. Dr. Franz Reimer danke ich für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens sowie die stets hilfreichen Anregungen während des Entstehungsprozesses der Arbeit.

Weiterhin danke ich Herrn Dr. Jan Markus Plathner, der mein Interesse am Insolvenzrecht geweckt und durch die Anregung des Themas maßgeblich zum Entstehen dieser Arbeit beigetragen hat sowie allen Insolvenzrichterinnen und -richtern, die in der Anfangsphase des Dissertationsvorhabens an einem Ideen- und Gedankenaustausch interessiert waren und somit gewährleistet haben, dass die tatsächlich im Gerichtsalltag anfallenden Probleme des ESUG Berücksichtigung gefunden haben.

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