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Ethische Aspekte des Sports

Doping – Enhancement – Spitzensport

Edited By Sandra Ückert, Andreas Mues and Winfried Joch

Der Berichtband enthält Vorträge, die während einer Tagung des Berliner Forschungszentrums Ethik im Jahr 2014 gehalten wurden. Thema der Veranstaltung war die Vereinbarkeit von ethischen Normen und dem konkurrenzbetonten, auf Erfolg fixierten Spitzensport, welche in der Öffentlichkeit als selbstverständlich angenommen wird. In der Realität ist das sportliche Wettkampfgeschehen häufig durchsetzt von Verhaltensweisen und Zielorientierungen, die an dieser Vereinbarkeit berechtigte Zweifel aufkommen lassen. In den Beiträgen werden auf der Grundlage dieser Antinomie Positionen skizziert und diskutiert, die diese Vereinbarkeit für zwingend geboten halten, wenn der Sport – besonders im Umgang mit Mitteln zur Leistungssteigerung, die dem Kodex sportlichen Handelns nicht entsprechen – in humanen Gesellschaften weiterhin als Erfolgsmodell gelten soll.
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Die Autoren

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Gebauer, Gunter, Dr. phil., Professor für Philosophie an der Freien Univer­sität Berlin. Nach Promotion (1969) und Habilitation (1975) Assistent bei Hans Lenk. 1978 Ruf auf eine Professur für Philosophie des Sports an der Freien Universität Berlin. Seit 1995 Professor für Philosophie am Institut für Philosophie der FU Berlin. Gastprofessuren in Frankreich (Paris, Strasbour) und Japan (Hiroshima). Präsident der “Philosophical Society for the Study of Sports” (1991–1993). Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des französisch-deutschen Forschungszentrums „Centre Marc Bloch“ in Berlin.

Wichtige Veröffentlichungen: Sport in der Gesellschaft des Spektakels. Studien zur Historischen Anthropologie und zur Philosophie des Sports (2002). St. Augustin: Academia. Poetik des Fußballs (2006). Frankfurt: Campus. Wittgensteins anthropologisches Denken (2009). München: C. H. Beck. Sprachen der Emotion. Kultur, Kunst, Gesellschaft (2014), Herausgeber mit Markus Edler. Frankfurt: Campus.

Gerhardt, Volker studierte Philosophie, Psychologie und Rechtswissenschaft in Frankfurt und Münster. Nach Promotion (1974) und Habilitation (1984) Professur für Philosophie in Münster (1985). 1986 Gastprofessur an der Universität Zürich. Von 1988 bis 1992 Leiter des Instituts für Philosophie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 1992 Lehrstuhl für Praktische Philosophie (Schwerpunkt: Rechts- und Sozialphilosophie) an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1998 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 2001 bis 2007 Mitglied im Nationalen Ethikrat und von 2008 bis 2012 in dessen Nachfolger, dem Deutschen Ethikrat. 2005 Leiter der Kernkommission Ethik bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend...

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