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Drachen und Rad

Gesammelte Beiträge zur mährischen Geschichte

Edited By Hellmuth Kiowsky

Drachen und Rad, das Wahrzeichen von Brünn, stehen hier stellvertretend für Mährens reiche Geschichte, die in diesem Buch ebenso belehrend wie unterhaltend dem Leser nahe gebracht wird. Die einzelnen Kapitel sind lose angereiht und bilden so eine bunte Palette an Informationen, die nicht nur geschichtlich fundiert ist, sondern auch zum Schmunzeln wie zur Besinnlichkeit anregen will. Angesichts der Tatsache, dass es nur noch wenige Zeitzeugen einer deutschen Vergangenheit in Brünn und Mähren gibt, dient das Buch auch der Erinnerung an lange vergangene Zeiten.
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Substantielle Veränderungen

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Eine Retrospektive

In der Zeit nach 1945 ging man daran, das Stadtbild mit gemeinnützigen Bauten zu bereichern. Da war das Kinderkrankenhaus in den Schwarzen Feldern, das Sportzentrum mit Hallenbad hinter dem Augarten (Lužánky), die beiden großen Hotels Continental bei der Messe und International in der Innenstadt an der Husova. Letzteres wurde renoviert und auf internationalen Standart gebracht.

Der Bevölkerungszuwachs forderte Aufgaben zur Verkehrsgestaltung. Um das Stadtzentrum und die Wohnviertel zu entlasten sowie den Umlaufverkehr zu beschleunigen, musste eine Nord-Süd – Schnellverbindung geschaffen werden. Für die fünf Autobahnen, die Brünn mit anderen Städten verbinden sollen, sind entsprechende Anschlüsse notwendig. Geplant ist, den Eisenbahnverkehr außerhalb des Zentrums zu verlegen, so dass der Personenbahnhof seine jetzige Stelle nicht mehr einnehmen könnte. Ein neuer Güterbahnhof soll im Süden der Stadt entstehen und die freien Flächen verbaut werden.

Es sind große Pläne, deren Verwirklichung noch aussteht. Der Antrieb dazu waren in der sozialistischen Zeit der Gedanke an einen enormen Bevölkerungszuwachs. So sollten die Ballungen der gemeinnützigen Einrichtungen in der Innenstadt erweitert werden. Geplant war ein universales Haus der Dienste, ein Haus des Reiseverkehrs, zwei Warenhäuser und ein Geschäftszentrum. Dazu wollte man historische Areale umbauen und kommerziell ausnutzen.

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