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Drachen und Rad

Gesammelte Beiträge zur mährischen Geschichte

Hellmuth Kiowsky

Drachen und Rad, das Wahrzeichen von Brünn, stehen hier stellvertretend für Mährens reiche Geschichte, die in diesem Buch ebenso belehrend wie unterhaltend dem Leser nahe gebracht wird. Die einzelnen Kapitel sind lose angereiht und bilden so eine bunte Palette an Informationen, die nicht nur geschichtlich fundiert ist, sondern auch zum Schmunzeln wie zur Besinnlichkeit anregen will. Angesichts der Tatsache, dass es nur noch wenige Zeitzeugen einer deutschen Vergangenheit in Brünn und Mähren gibt, dient das Buch auch der Erinnerung an lange vergangene Zeiten.
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Maschinenbau- und Rüstungszentrum Mähren

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In einer veröffentlichten Zusammenfassung der Ergebnisse des ersten tschechischen Fünfjahresplans, 1949-1953, werden die auf allen Gebieten erzielten Erfolge hervorgehoben. Wobei besonders betont wurde, dass Mähren und seine Metropole Brünn, als Musterbeispiel hervorzuheben sei.

Vor allem bemühte man sich in den letzten Jahren, den Maschinenbau zu intensivieren, die bestehenden Werke zu modernisieren und zu vergrößern und nicht zuletzt neue Fabriken zu errichten. Übereinstimmenden Berichten zu Folge, kann derzeit die Maschinenfabrik in Blansko an erster Stelle genannt werden. Die früher durchschnittliche Fabrik gilt heute nach Abschluss des ersten Fünfjahresplanes als das modernste Nationalunternehmen. Das Werk erzeugt heute in erster Linie Wasserturbinen und Werkzeugmaschinen, doch dient ein neuer Komplex ausschließlich der Rüstungsindustrie. Dieser verfügt über ausgedehnte unterirdische Fabriksräume. Die strenge Bewachung sowie die strikten Kontrollen der Arbeiter unterstreichen nur die Bedeutung der Anlagen.

Ebenfalls für die Rüstung arbeitet die „Erste Maschinenfabrik“ der „Gottwaldwerke“ in Brünn. Dieses Werk hat in der letzten Zeit auch die Erzeugung von Dampfturbinen verdoppeln können. die Erzeugnisse gehen zum großen Teil nach der Sowejtunion. In den „Sverma-Werken“ baut man Rechen-und Schreibmaschinentypen, die für den Export bestimmt sind. In Lösch bei Brünn wurden durch bedeutende Investitionen die „Antonin-Zapotocky“-Maschinenwerke modernst ausgestattet und beachtlich vergrößert. Sie dienen mit 80% ihrer Kapazität der Rüstungsindustrie.

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