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Aktuelle Tendenzen in der Gegenwartsgermanistik

Symposium ungarischer Nachwuchsgermanisten

Series:

Tamás Kispál and Judit Szabó

Seit den 1990er-Jahren werden regelmäßig Tagungen für junge Germanisten unter der Schirmherrschaft der Gesellschaft ungarischer Germanisten organisiert. Der Band umfasst ausgewählte Aufsätze der ReferentInnen der Tagung von Nachwuchswissenschaftlern aus dem Jahr 2013. Die Veranstaltung mit dem Titel Aktuelle Tendenzen in der Gegenwartsgermanistik fand an der Universität Szeged statt. Die sprachwissenschaftlichen Beiträge behandeln grammatische, metaphorische und aktuelle lexikologische Fragestellungen. Bei den literaturwissenschaftlichen Beiträgen liegt der Schwerpunkt auf Gattungstheorie, Narratologie, Ideologie und Kultur.
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Zellenmetaphern. Das metaphorische Wechselspiel zwischen (älteren) deutschsprachigen Fachtexten der Biologie und der Soziologie: Krisztián Majoros

1Einleitung und Zielsetzung

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Krisztián MajorosDebrecen

Zellenmetaphern

Das metaphorische Wechselspiel zwischen (älteren) deutschsprachigen Fachtexten der Biologie und der Soziologie

„The flow of metaphors among science, politics, literature, and everyday discourses is continuous, recursive and selective.“ (Maasen 1995: 8)

Metaphern gelten als wichtige Werkzeuge des Wissenstransfers, die in den meisten wissenschaftlichen Disziplinen Anwendung finden. Boyd zufolge soll zwischen zwei großen Kategorien von Metaphern in der Wissenschaft, zwischen den sog. theoriekonstitutiven und den exegetischen oder pädagogischen Metaphern unterschieden werden. Ihm zufolge spielen also bestimmte Metaphern bei der Gewinnung neuer Kenntnisse eine bedeutende Rolle, während andere Metaphern wichtige Hilfsmittel der Weitergabe bereits existierenden Wissens sind (Boyd 1993). Gegenüber Boyd plädiert Knudsen dafür, dass diese funktionale Trennung theoriekonstitutiver und exegetischer Metaphern überflüssig sei, da im Allgemeinen zu beiden Zwecken dieselben metaphorischen Konzepte verwendet werden (Knudsen 2003). Der vorliegende Aufsatz hat nicht das Ziel, zu dieser Frage Stellung zu nehmen, sondern vielmehr eine Hypothese in Bezug auf die Quelle bzw. den Status der Metaphern im Wissenstransfer zu präzisieren und empirisch zu untermauern.

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