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Bundesdeutsches Wortgut in der österreichischen Pressesprache

Von «Abitur» bis «Zicken-Zoff»

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Inés Pichler

Die Autorin untersucht die Einflüsse der bundesdeutschen Sprache auf die österreichische (Presse-)Sprache. Sie zeigt, welche Funktionen bundesdeutsches Wortgut im österreichischen Deutsch erfüllt und wie aus der produktiven Verwendung bundesdeutscher Elemente neue Ausdrucksmöglichkeiten entstehen. Das Buch stützt sich auf die erste groß angelegte korpuslinguistische Untersuchung zu diesem Thema und ergänzt die Forschung zum Verhältnis österreichisches/bundesdeutsches Deutsch um eine weitere Facette. Damit dient es auch als Grundlage für weitere Studien.
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9 Sprachexterne Gründe für die Übernahme von Teutonismen

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Im vorangegangenen Kapitel über die kommunikativen Funktionen (8.6 ab S. 195) wurden sprachinterne und textinterne Begünstigungsfaktoren der Teutonismenverwendung diskutiert. In diesem letzten Abschnitt beleuchte ich in Kürze mögliche außersprachliche Ursachen. Diese sind in der Struktur und in der Arbeitsweise der Medien sowie in soziokulturellen und soziolinguistischen Rahmenbedingungen zu finden. Da immer wieder das Fernsehen als Ursache für den Teutonismengebrauch in Österreich genannt wird, gehe ich kurz auf das Fernsehen und die Wirtschaft ein.

9.1 Medienstrukturelle Gründe

Wie sich die Pressesprache gestaltet, hängt zu einem großen Teil von der organisatorischen Struktur und der damit verbundenen Arbeitsweise der Medien und ihrer Redaktionen ab.

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