Show Less
Restricted access

Heimatverlust in historischen und zeitgeschichtlichen Jugendromanen der Gegenwart über Auswanderung, Flucht und Vertreibung

Series:

Sibylle Nagel

In historischen und zeitgeschichtlichen Jugendromanen über Auswanderung, Flucht und Vertreibung, soweit in den letzten Jahren erschienen, spielt das Thema des Heimatverlustes eine zentrale Rolle. Es geht in diesen Texten allerdings um mehr als nur den äußeren Vorgang des Reisens oder der Migration; sie lassen sich auch als verkappte Schilderungen eines inneren Vorgangs, einer psychischen Entwicklung lesen. Sie handeln nicht zuletzt auch vom Verlassen der Kindheit, von der Bewältigung der Adoleszenz und von der Erreichung bzw. der Verfehlung eines reifen Erwachsenenstatus. Wir haben es in gewissem Ausmaß stets auch mit psychologischen, mit Entwicklungsromanen zu tun. Der wie immer sentimental aufgeladene Rückblick auf die Heimat gilt im Grunde genommen der verlorenen Kindheit. Die Arbeit deckt einen Mechanismus der doppelten Bedeutung auf, der für viele andere Jugendromane charakteristisch ist, die auf den ersten Blick frei von aller (Entwicklungs-)Psychologie sind.
Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

← 4 | 5 →Vorwort

Extract

Die vorliegende Arbeit wurde im Wintersemester 2013/2014 vom Promotionsausschuss des Fachbereichs 10, Neuere Philologien, der Goethe-Universität in Frankfurt am Main als Dissertation angenommen.

Ich möchte nicht versäumen, all jenen zu danken, die mich bei der Arbeit an dieser Dissertation durch Anregungen, Ratschläge und Kritik unterstützt haben.

Mein Dank gebührt in erster Linie meinem Doktorvater Herrn Professor Dr. Hans-Heino Ewers, Direktor des Instituts für Jugendbuchforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, für seine hervorragende Unterstützung und sein Interesse an meiner Arbeit. Durch konstruktive Anmerkungen und Hinweise sowie durch seine jederzeitige Diskussionsbereitschaft hat er entscheidend zum Gelingen meines Dissertationsprojektes beigetragen.

Frau Professor Dr. Gabriele von Glasenapp von der Universität Köln danke ich herzlich für die freundliche Übernahme und rasche Erstellung des Zweitgutachtens und Frau Professor Dr. Astrid Erll, Herrn Professor Dr. Gerhard Henke-Bockschatz sowie Frau Juniorprofessorin Dr. Friederike Felcht für ihr Mitwirken in der Prüfungskommission.

Meinem Mann und meinen Kindern gilt mein Dank für ihre Unterstützung und allzeitige Motivation, insbesondere in den Monaten vor der Abgabe und Disputation. Meine Eltern durften den Abschluss der Arbeit leider nicht mehr miterleben; sie sind 2012 und 2013 verstorben. Ich widme die Arbeit meinem Vater, der den eigenen Heimatverlust stets als Chance begriffen hat.← 5 | 6 →

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.