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Deutsche Romantik

Transformationen und Transgressionen

Series:

Katerina Karakassi, Stefan Lindinger and Mark Michalski

Dieser Band vereinigt Beiträge zur Deutschen Romantik, zu ihren vielfältigen Transformationen und transgressiven Adaptionen. Auf der einen Seite werden einzelne Aspekte der Philosophie und der Literatur der Früh- und Spätromantik beleuchtet, auf der anderen Seite wird anhand von Fallstudien der andauernden Wirkkraft der Romantik im 20. Jahrhundert bis heute nachgespürt. Dabei kommen auch einige bisher weniger beachtete deutsch-griechische Interaktionen im Rahmen der romantischen Bewegung zur Sprache. Unter anderem werden Werke von Schleiermacher, den Brüdern Schlegel, Novalis, Varnhagen, Brentano, Eichendorff, Uhland, Goethe, Jean Paul, E.T.A. Hoffmann, Klingemann, Heine, Broch, Krausser, Seiler, Solomos, Kavafis und Marschner behandelt.
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Zwei Anthologien aus Zakynthos. Briefe und Gedanken von Rahel Varnhagen

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Twenty-five manuscripts bear testimony to the exchange between Dionysios Solomos and Hegelianism as well as the most important representatives of German Romanticism. They contain, among other texts, two anthologies of Letters and Thoughts of Rahel Varnhagen, translated into Italian by Lountzis, for Solomos. Of interest are the reception of this writer in the Greek speaking world, and a shared interest in the same topoi. The transfer of the thoughts of this important representative of German Romanticism into the Ionic Polysystem is the object of these considerations. Presuppositions and perspectives of Lountzi’s translations as well as the particular significance of the translated works by Rahel Varnhagen are discussed, taking into consideration the specific conditions of local ‘Romantic’ circles and their respective interconnections, resulting in a transfer of thought.

Das, was wir gewöhnlich als Bibliothek eines Schriftstellers bezeichnen, dient auch als Ort, an welchem sich die frommen – und profanen – Wünsche des Forschers, die begründete – und luftige – Argumentation des Literaturkritikers, das unerschütterliche – und erdachte – Alibi des Literaturhistorikers manifestieren. Aber in Fällen, in denen es der Bibliothek eines Schriftstellers an materieller Substanz, Vollständigkeit und Klarheit mangelt, werden die Lücken gewöhnlich und zwangsläufig, manchmal auch beliebig aufgefüllt. Die Spur der Bibliothek von Dionysios Solomos auf der Karte der Pfade seiner Poetik, Rezeption und Kritik ist einer der charakteristischen Fälle unserer Literaturgeschichte, der dies bestätigt. Mein Ziel ist es, den besagten, aber bis heute von der Forschung kaum betretenen Pfad,...

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