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Kirche nach Auschwitz zwischen Theologie und Vergangenheitspolitik

Die Auseinandersetzung der evangelischen Kirchen beider deutscher Staaten mit der Judenvernichtung im «Dritten Reich» im politisch-gesellschaftlichen Kontext

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Tetyana Pavlush

In ihrem Buch zeichnet Tetyana Pavlush den Wandel der Holocaust-Reflexion in den evangelischen Kirchen in der Bundesrepublik und in der DDR. Zentral sind Fragen nach dem Anteil der Kirchen am gesamtgesellschaftlichen Lernprozess hinsichtlich des Holocaust und nach der Auswirkung der offiziellen Vergangenheitspolitik auf die kirchliche Erinnerung. Durch vergleichende Analyse der öffentlichen Kontroversen und Gedenktage erfasst die Autorin die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den kirchlichen Diskussionen auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze im engen Zusammenhang mit den politisch-gesellschaftlichen Faktoren. Die Auswertung der Stellungnahmen der Amtskirchen sowie der Arbeitsergebnisse von Kirchentagen und evangelischer Presse ergibt ein differenziertes und dynamisches Bild der kirchlichen Erinnerungsarbeit zwischen dem Ende der NS-Zeit und der Wiedervereinigung.
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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit entstand im Rahmen eines Doktorandenprogramms des Berliner Kollegs für Vergleichende Geschichte Europas sowie im Kontext des Zeithistorischen Promotionskollegs der Konrad-Adenauer-Stiftung „Die Zeit der deutschen Teilung: Diktaturerfahrung, Innerdeutsche Beziehungen, Europäische Dimensionen“. Die Doktorarbeit wurde am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin im Februar 2014 verteidigt. Die Realisierung des Promotionsprojektes wurde durch ein Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung und darüber hinaus durch ein Stipendium der Hertie-Stiftung ermöglicht. Den beiden Stiftungen bin ich für ihre großzügige finanzielle Förderung sehr dankbar.

Allen Kollegprofessoren und Mitstipendiaten möchte ich für die freundliche und motivierende Arbeitsatmosphäre danken. Während vielen Kolloquien, Konferenzen, Sitzungen und Seminaren wurden hier die Fragen der Methode und der Forschungspraxis diskutiert sowie die ersten Ergebnisse präsentiert. Der intensive Austausch war für das Konzipieren, Recherchieren und Herstellen der Dissertation von großer Bedeutung. Die Möglichkeit, mit den Doktorandinnen und Doktoranden aus verschiedenen europäischen Ländern, die zu unterschiedlichen Themen, Epochen und Regionen forschten, zusammenzuarbeiten, empfand ich als fachliche und persönliche Bereicherung.

Dem Prof. Dr. Arnd Bauerkämper, dem Zweitgutachter der vorliegenden Dissertation, danke ich für die wertvollen Bemerkungen zu meiner Studie als auch für den erheblichen Beitrag, den er zur ertragsreichen Tätigkeit des Berliner Kollegs für Vergleichende Geschichte Europas als sein vieljähriger geschäftsführender Leiter geleistet hat.

Ferner möchte ich Prof. Dr. Jiří Pešek, Prof. Dr. Klaus Fitschen...

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