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Imaginationen des Endes

Series:

Aneta Jachimowicz, Alina Kuzborska and Dirk H. Steinhoff

Das Ende als eine anthropologische Kategorie und Anschauungsform prägte schon immer die kulturellen Diskurse. Der Band versammelt Beiträge über die verschiedensten Imaginationen des Endes, begonnen mit den Untergangsvisionen der altorientalischen Welt und der Offenbarung des Johannes über die mittelalterlichen Apokalypsen und messianischen Konzepte bis hin zu den Untergangsvorstellungen der Moderne (etwa vom Ende der Geschichte) und den postapokalyptischen Narrationen. Das Ende wird nur selten als ein absolutes aufgefasst. Zumeist soll es zu einem Neuanfang führen, auch wenn sich dieser als Leere erweisen sollte.
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Die Unsäglichkeit des Seins. Vom Nutzen literarisierter Endlichkeitserfahrungen für die Arzt-Patient-Kommunikation

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1. Vorbemerkungen: Existenziale Grenzdialoge

Das Phänomen des Sterbens als elementarer Bestandteil des menschlichen Seins übt auf den Menschen von jeher die antagonistischen Gefühle von Schrecken und Faszination aus. Am leidenden Körper gibt sich eine Empfindung von selten gesehener Subjektivität zu erkennen, die einerseits das Bewusstsein für die Grenze zwischen Eigenwahrnehmung und Außenwelt weckt, andererseits zu Reflexionen über den soziokulturellen Umgang mit Sterbenden und, in direktem Anschluss, mit der menschlichen Existenz im Allgemeinen anregt. Insbesondere krankheitsbedingtes Sterben lässt sich nur schwerlich von einer generellen Beschäftigung mit dem Dasein trennen und kann damit zu einem grundlegenden Verständnis von Mensch, Kultur und Gesellschaft beitragen.

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