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Imaginationen des Endes

Series:

Aneta Jachimowicz, Alina Kuzborska and Dirk H. Steinhoff

Das Ende als eine anthropologische Kategorie und Anschauungsform prägte schon immer die kulturellen Diskurse. Der Band versammelt Beiträge über die verschiedensten Imaginationen des Endes, begonnen mit den Untergangsvisionen der altorientalischen Welt und der Offenbarung des Johannes über die mittelalterlichen Apokalypsen und messianischen Konzepte bis hin zu den Untergangsvorstellungen der Moderne (etwa vom Ende der Geschichte) und den postapokalyptischen Narrationen. Das Ende wird nur selten als ein absolutes aufgefasst. Zumeist soll es zu einem Neuanfang führen, auch wenn sich dieser als Leere erweisen sollte.
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Der Endzeitkomplex: Zur Psychopathologie des historisierten Lebens

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1. Zum Begriff des Endes

Imagination des Endes: das Ende, das man sich nur einbilden kann, das an sich nur ein Gebilde der Imagination sein kann. Das Ende kann nur das sein, was man sich vorher vorstellt. Nachher, nach dem Ende, gibt es das Ende nicht mehr. Es gibt bestimmt nichts mehr, – es sei denn das schier Unvorstellbare. Nichts bliebe, was bezeugen könnte, wie es eigentlich gewesen ist.

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