Show Less
Restricted access

Nichtstaatliche Akteure und Interventionsverbot

Beiträge zum 39. Österreichischen Völkerrechtstag 2014 in Klosterneuburg

Series:

Andrea Bockley, Ursula Kriebaum and August Reinisch

Der Sammelband enthält die Beiträge des 39. Österreichischen Völkerrechtstages 2014 in Klosterneuburg zum Thema Nichtstaatliche Akteure und Interventionsverbot. Die ersten beiden Teile widmen sich diesen Themenbereichen. Der dritte Teil behandelt traditionell Fragestellungen aus der völkerrechtlichen Praxis und gibt mit Erfahrungsberichten der Außenministerien Österreichs, der Schweiz und Deutschlands Einblick in den Umgang mit Privilegien und Immunitäten internationaler Einrichtungen.
Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract



Der 39. österreichische Völkerrechtstag wurde von der Abteilung für Völkerrecht und Internationale Beziehungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien veranstaltet. Führende Völkerrechtsexperten diskutierten vom 22. bis 24. Mai 2014 im Stift Klosterneuburg über aktuelle Fachthemen, die in diesem Band wissenschaftlich nachbereitet veröffentlicht werden.

Der erste Teil dieses Konferenzbandes beschäftigt sich mit Problemen nichtstaatlicher Akteure im Völkerrecht, insbesondere mit transnationalen Konzernen und deren Beteiligung an und Verantwortlichkeit für Menschenrechtsverletzungen. Die einzelnen Beiträge erläutern Fragen der Zurechenbarkeit, der Zuständigkeit nationaler Gerichte bei extraterritorialen Sachverhalten, sowie bereits etablierte außergerichtliche Beschwerdemechanismen in der Weltbank und im Rahmen der OECD. Des Weiteren wird die eigenständige Völkerrechtspersönlichkeit von EU-Agenturen untersucht.

Der zweite Teil widmet sich aktuellen Fragen des Interventionsverbotes, zum einen mit einer Verortung des aktuellen Verständnisses im Lichte der Krisen in Libyen, Syrien und der Ukraine, zum anderen mit der Effektivität und Legitimität gezielter Sanktionen.

Einer mittlerweile etablierten Tradition folgend wurden auch dieses Jahr wieder interessante Einblicke aus der völkerrechtlichen Praxis ermöglicht, die im dritten Teil dieses Buches wiedergegeben sind. Einleitend werden die Erfahrungen aus der Arbeit des Europäischen Auswärtigen Dienstes behandelt. Daran anschließend werden Fragen der Einräumung von Privilegien und Immunitäten für internationale Einrichtungen in der österreichischen, schweizerischen sowie deutschen Praxis analysiert.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.