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Ethik der Dissidenz

Kritische Theorie und öffentliche Kritik

Stefan Marx

Die öffentliche Kritik verlangt die immanente Kritik der Theorien der Öffentlichkeit. Indem sie nachvollzieht, wie politische Herrschaft in die öffentlichen Diskurse einwandert, ist sie kritische Theorie der Öffentlichkeit. Indem sie eine Kritik am deliberativen Demokratiekonzept entwickelt, ist sie eine Ethik der Dissidenz. Die These ist, dass die agonale Beschaffenheit des Politischen Anforderungen an die Politik stellt, die sich nicht durch permanenten Diskurs bearbeiten lassen, sondern nur durch ein Bewusstsein für die Zerbrechlichkeit politischer Praxis. Dissidenz muss dem, was sich beständig diskursiv als Selbstverständlichkeit etabliert, immer auf neuem Stand opponieren. Sei es die Öffentlichkeit im Nationalsozialismus oder die diskursive Verflüssigung von Souveränität im World Wide Web.
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Literaturverzeichnis

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Siglen

AGS: Theodor W. Adorno. Gesammelte Schriften. Herausgegeben von Rolf Tiedemann, Suhrkamp, Frankfurt 2003.

BGS: Walter Benjamin. Gesammelte Schriften. Herausgegeben von Rolf Tiedemann und Hermann Schweppenhäuser, Suhrkamp, Frankfurt 1980.

BGW: Bertolt Brecht. Gesammelte Werke in 20 Bänden. Herausgegeben vom Suhrkamp Verlag, Suhrkamp, Frankfurt 1967.

GSW: Johann Wolfgang Goethe. Sämtliche Werke nach Epochen seines Schaffens. Münchner Ausgabe. Herausgegeben von Karl Richter, btb, München 2006.

HAS: Stuart Hall. Ausgewählte Schriften. Herausgegeben von Juha Koivisto und Andreas Merkens, Argument, Hamburg 2004.

HGS: Max Horkheimer. Gesammelte Schriften. Herausgegeben von Alfred Schmidt und Gunzelin Schmid Noerr, Fischer, Frankfurt 2003.

HW: G.W.F. Hegel Werke, Suhrkamp, Frankfurt 1986.

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