Show Less
Restricted access

Galizien als Kultur- und Gedächtnislandschaft im kultur- und sprachwissenschaftlichen Diskurs

Series:

Edited By Anna Hanus and Ruth Maloszek

Galizien ist eine historische Landschaft zwischen Polen und der Ukraine, die stark von der österreichischen Teilungszeit geprägt ist. Obwohl sie als administratives Gebiet nur bis 1918 Bestand hatte, wirkt Galizien in vielfältiger Weise bis heute nach. Dieses Buch setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Nachwirkung Galiziens in Sprache, Literatur und Gesellschaft auseinander. Die Beiträge untersuchen, wie der Begriff Galizien und was damit verbunden ist heute erinnert und instrumentalisiert werden und was das Galizische historisch ausgemacht hat.
Show Summary Details
Restricted access

Zur Relation von Diskurs, Stil, Gattung und Text

Extract

1

Abstract Die Autorin stellt Überlegungen an hinsichtlich der gegenseitigen Beziehungen solcher sprachwissenschaftlichen Termini wie Diskurs, Stil, Gattung und Text. Sie schlägt ein originäres Interpretationsverfahren vor, indem sie die genannten Begriffe als Kollektion betrachtet – als einen Erkenntnisraum, in dem die in Betracht gezogenen Begriffe aufeinander bezogen sind.

O relacjach dyskursu, stylu, gatunku i tekstu

Autorka snuje rozważania na temat odniesień wzajemnych kluczowych dla współczesnej lingwistyki pojęć: dyskursu, stylu, gatunku i tekstu. Proponuje oryginalną procedurę interpretacyjną, traktując wymienione pojęcia jako kolekcję, czyli zespół składników przestrzeni poznawczej, w ramach której pojęcia brane pod uwagę stanowią dla siebie kontekst pojęciowy.

Um die genannten Begriffe näher zu untersuchen, nehmen wir an, dass sie eine Kollektion2 bilden, also im Rahmen eines bestimmten Erkenntniskonzepts koexistieren, sich in bestimmten Bereichen auf eine analoge Realität beziehen (einigermaßen von derselben Referenz sind) und eine explikative Funktion in den gegenseitigen Beziehungen haben, indem sie gleichzeitig zur Erläuterung der wesentlichen Kommunikationsphänomene dienen. ← 361 | 362 →

Wir wissen, dass jeder dieser Termini unscharf und polymorph ist. Wir können jedoch versuchen, sie (im Rahmen der erwähnten Kollektion) zu „vereindeutigen“. Wir werden dabei unsere Aufmerksamkeit nicht auf einen der Begriffe konzentrieren, sondern versuchen, über alle nachzudenken. Welchen Erkenntniswert hat eine solche Betrachtung? Was kann daraus folgen? Ist dieses Denkverfahren begründet?

Scheinbar ja, weil, kurz gesagt, der Bedeutungsumfang der Begriffe sich überlappt, indem sie ein...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.