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Galizien als Kultur- und Gedächtnislandschaft im kultur- und sprachwissenschaftlichen Diskurs

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Anna Hanus and Ruth Maloszek

Galizien ist eine historische Landschaft zwischen Polen und der Ukraine, die stark von der österreichischen Teilungszeit geprägt ist. Obwohl sie als administratives Gebiet nur bis 1918 Bestand hatte, wirkt Galizien in vielfältiger Weise bis heute nach. Dieses Buch setzt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Nachwirkung Galiziens in Sprache, Literatur und Gesellschaft auseinander. Die Beiträge untersuchen, wie der Begriff Galizien und was damit verbunden ist heute erinnert und instrumentalisiert werden und was das Galizische historisch ausgemacht hat.
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Gedächtnisarchäologie und Tourismusförderung in den polnischen Karpaten

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Abstract Durch seine Vergangenheit als Vielvölkergebiet hat sich für Galizien ein vielschichtiges Gedächtnis ausgebildet, repräsentiert von den heute staatstragenden Nationen des Gebiets auf der einen und von den Nachkommen der Auswanderer und Ausgesiedelten andererseits. Das Vielschichtige der galizischen Vergangenheit spiegelt sich auch in der heute zwischen Ukraine und Polen geteilten Landschaft wieder. Städte, Güter, Kirchen, Friedhöfe zeugen in ihrer spezifischen Form davon. Beides, die in der Landschaft sichtbaren (Architektur) und die unsichtbaren (Texte) Spuren des früheren galizischen Lebens sollen hier im Rahmen einer Gedächtnisarchäologie untersucht werden.

Das Tourismusmarketing der heutigen Regionen Małopolska und Vorkarpatenland kondensiert die vielschichtigen Erinnerungsspuren in touristischen „Routen“. Touristische Routen gibt es an vielen Orten der Welt, doch im Fall des ehemaligen Galizien verbinden sie sich besonders eng mit dem vielschichtigen Palimpsest der Landschaft.

Archeologia pamięci i wspieranie turystyki w polskich Karpatach Poprzez swoją przeszłość jako obszaru wielokulturowego Galicja stała się miejscem zróżnicowanej pamięci, kultywowanej dzisiaj z jednej strony przez dwa oddzielne narody, z drugiej zaś przez potomków wysiedleńców i uchodźców. Ta wielopłaszczyznowość galicyjskiej przeszłości odzwierciedla się także dzisiaj na płaszczyźnie dzielonych przez Polskę i Ukrainę krajobrazów. Świadczą o tym w swojej specyficznej formie miasta, posiadłości, kościoły, cmentarze. W ramach archeologii pamięci zostaną zanalizowane zarówno ślady widoczne i namacalne (architektura) jak i te nienamacalne (teksty).

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