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Das deutsche Poplied als Textsorte

Eine Studie über neue deutsche Liedertexte aus textuell-stilistischer Sicht

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Agnieszka Marta Kurzynska

Die Autorin befasst sich mit dem Phänomen des gegenwärtigen deutschen Popliedes. In der Fachliteratur hält man das Poplied in der Regel entweder für ein Produkt der Massenkultur mit grundsätzlich unterhaltender Funktion oder für eine textmusikalische Gattung mit literarischen Wurzeln. Das Hauptziel des Buches ist daher, einen aktuellen Katalog von Merkmalen des Popliedes zu erarbeiten, der das Lied in erster Linie als eine Textsorte klassifizieren ließe. Als Forschungskorpus dienen bekannte Liedertexte, die u. a. mit Rücksicht auf Kohärenzmittel, signalisierte stilistische Ebenen sowie Marker der Textfunktionen und der sprachlichen Expressivität analysiert werden.
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3. Die Korpusanalyse

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3.  Die Korpusanalyse

3.1  Zu der Liedstruktur

Beim Exzerpieren des Korpus stellt sich heraus, dass alle Texte darin konventionell segmentiert werden. Sie werden in kurze Passagen gegliedert (d.h. in Strophen), zwischen denen ein wiederholbarer Refrain vorkommt. Somit wird das typische Liedschema in den Popliedern weiterhin gebraucht und nur dezent modifiziert. Am besten zeigen es die Echt-Texte, die wie folgt strukturiert werden:

der Titel → 1. Strophe → der Refrain → 2. Strophe → der Refrain

(wenig oder kaum modifiziert)

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