Show Less
Restricted access

Medienkollisionen und Medienprothesen

Literatur – Comic – Film – Kunst – Fotografie – Musik – Theater – Internet

Series:

Edited By Gudrun Heidemann and Susanne Kaul

Mediale Bezugnahmen wie Intertextualität, Metamedialität, Translation, Umschrift oder Umkodierung von Text- und Bildformaten können als Medienprothetik aufgefasst werden: Wenn Marshall McLuhan Medien grundsätzlich als extensions of man versteht, so beinhaltet dies die zunehmende Ausweitung körperlicher oder medialer Begrenztheit mittels technologischer Innovationen. Als derart verstandene Prothesen können Medien Defizite indes nicht nur kompensieren, es kann auch zu Widerständen gegen die mediale Übertragung kommen. Die Beiträge dieses Bandes beleuchten den kulturkritischen Hintergrund der McLuhanschen Medientheorie (Freuds Prothesenlogik), und in zahlreichen Fallstudien loten sie die Bandbreite der medialen Kollisionsmöglichkeiten an Beispielen aus Literatur, Comic, Film, bildender Kunst, Fotografie, Musik, Theater und Internet aus.
Show Summary Details
Restricted access

Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

Extract



Joanna Drynda, Dr. habil., außerordentliche Professorin für neuere deutsche Literatur am Institut für Germanische Philologie der Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań (Polen); Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: deutschsprachige Gegenwartsliteratur, Liebesdiskurse, Emotionalität, Gender-Studies, Komparatistik. Letzte Buchveröffentlichungen: als Hg.: Zwischen Aufbegehren und Anpassung. Poetische Figurationen von Generationen und Generationserfahrungen in der österreichischen Literatur, Frankfurt am Main: Lang 2012; als Hg. mit Marta Wimmer: Neue Stimmen aus Österreich. 11 Einblicke in die Literatur der Jahrtausendwende, Frankfurt am Main: Lang 2013.

Marta Famula, Dr. phil., Literaturwissenschaftliche Forschung und Lehre in Augsburg und Bamberg. Monographie: Fiktion und Erkenntnis. Dürrenmatts Ästhetik des ‚ethischen Trotzdem‘ als Poetik der erkenntnistheoretischen Ausrichtung der Epistemologie, Würzburg: Königshausen & Neumann 2014. Herausgabe von: Das Denken vom Ich. Die Idee des Individuums als Größe in Literatur, Philosophie und Theologie, Würzburg: Königshausen & Neumann 2014. Forschungsschwerpunkte zur Erzählliteratur des 19. Jahrhunderts sowie zum Individualitätsmotiv seit dem 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Jörn Glasenapp, Prof. Dr., Studium der Germanistik, Amerikanistik und Anglistik in Göttingen; 1999 Promotion; 2006 Habilitation; seit 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Literatur und Medien an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Film, Fotografie, Fernsehserie/-film, Visual History, Kulturtheorie, Sigmund Freud. Wichtigste Publikationen: Abschied vom Aktionsbild. Der italienische Neorealismus und das Kino der Moderne, München: Wilhelm Fink 2013; Die deutsche Nachkriegsfotografie. Eine Mentalitätsgeschichte in Bildern, Paderborn: Wilhelm Fink 2008; ‚Prodigies, anomalies, monsters‘. Charles Brockden Brown und die Grenzen der Erkenntnis, G...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.