Autodidaktisches Lernen in informationstechnischen Berufen mit Elementen der Abstraktionsfähigkeit und Komplexitätsreduktion
Isa-Dorothe Gardiewski
4 Entwicklung des IT-Sektors und Herausforderungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung
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Ein Kürzel hat Konjunktur: IT-Branche, IT-Ausbildung, IT-Berufe, IT-Weiterbildung, … IT steht für Informationstechnologie, für Hardware wie Computer oder Handy, aber auch für Software wie Programme zum Schreiben, Rechnen, Planen, Lernen, Surfen, Mailen. Der Bereich der Informationsverarbeitung samt Datentechnologie und der dazugehörigen Hard- und Software wird als Informationstechnik oder als Informationstechnologie bezeichnet. Hinzugerechnet werden alle historischen bis zukunftsorientierten Aspekte von Mensch-Maschinen-Schnittstellen. Dies inkludiert digitale Informations- und Kommunikationstechnologien wie Tele- und Unterhaltungselektronik, interaktive PC-Technik, Softwarearchitektur, IT-Produkte+Systemlösungen und Social Media.
Und weil ohne diese neuen Technologien in Industrie und Wirtschaft nichts mehr läuft, haben all diejenigen Berufstätigen die besten Aussichten auf Joberhalt und Karriere, die sich damit auskennen.
4.1 Entwicklung des informationstechnologischen Sektors
Durch die permanenten technologischen und strukturellen Veränderungen in der Arbeitswelt wachsen die Anforderungen an die Beschäftigten. Das gilt sowohl für bereits ältere Arbeitnehmer als auch für Berufseinsteiger. Lernerorientiert aktives und selbsterarbeitendes Lernen prägen deshalb zunehmend die modernen Lernformen.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird ein kontinuierliches Lernen erforderlich. Wichtig dabei ist die Schaffung von Lernanreizen und beruflichen Perspektiven. Das bedeutet kontinuierliche Weiterbildung über den gesamten Zeitraum der Berufsausübung hinweg. „Kontinuierliches Lernen ist dort möglich, wo (…) Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer in innovativen Beschäftigungsbereichen tätig sind, in denen eine Lernkultur existiert, die Lernen während des gesamten Berufsverlaufs zur Selbstverständlichkeit macht und auch ältere Beschäftigte davon überzeugt sind, dass ihre Expertise gefragt ist“ (BIBB...
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