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Die Ursulinenschule in Koblenz 1902–1950

Mädchen- und Frauenbildung in schwierigen Zeiten

Rudolf Feld

Die Arbeit untersucht Voraussetzungen, Ziele und Ausprägungen der Mädchen- und Frauenbildung an einer katholischen Ordensschule und widmet sich dem Bedingungsgeflecht innerhalb von Kirche, Staat und Gesellschaft in durchgehend – wenn auch unterschiedlich ausgeprägten – schwierigen Zeiten. Im Kern steht die Beschäftigung mit dem schulischen Geschehen. Der Verfasser geht der Frage nach, was die Schülerinnen lernten, welchen Erziehungsprinzipien sie begegneten und welchen außerschulischen Bedingungen sie unterworfen waren. Die an der Schule erworbenen intellektuellen und sozialen Kompetenzen bildeten die Grundlagen einer differenzierten Mädchen- und Frauenbildung, die Tradition und Fortschritt gleichermaßen umfasste und Wege in die Selbständigkeit eröffnete. Die Arbeit fußt vornehmlich auf ungedruckten Quellen aus privaten und öffentlichen Archiven. Sie stützt sich auf eine in die Breite und Tiefe gehende Literatur.
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1. Kommentierte Personenlisten: Schwestern, Lehrpersonen, Schülerinnen

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914

1.1 Schwestern

1.1.1 Generaloberinnen

1.1.2 Nicht-lehrende Schwestern

1.1.3 Schulschwestern und 1.2 weltlichen Lehrpersonen (weibliche und männliche)

Vorbemerkung

Als die Schule im Jahre 1902 eröffnet wurde, unterrichteten dort sechs Schwestern und sechs Lehrerinnen sowie ein Pfarrer und ein Kaplan 261 Schülerinnen in neun aufsteigenden Klassen.

Die unruhigen Zeiten zwischen 1902 und 1940 führten zu häufigem Lehrerwechsel. Ruhe in das Kollegium brachten allerdings die Schwestern, deren Verbleib an der Schule von der Leitung der Kongregation geplant und dauerhaft verwirklicht werden konnte. Neben den vielen Lehrerpersonen, die nach kurzer Zeit die Schule verließen, stand die ansehnliche Gruppe von vierzehn Lehrerinnen, die zwischen 10 und 38 Jahre dort blieben.

Alle an der Ursulinenschule tätigen Lehrpersonen hatten eine durch Prüfungen erworbene Lehrbefähigung. Die Qualifikationen waren unterschiedlich. Lehrerinnen für Handarbeit, Turnen, Gesang, Sprachübungen sowie technische Lehrerinnen standen neben den sog. wissenschaftlichen Lehrerinnen, die die übrigen Fächer vertraten.

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