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Die Sicherung von Schadensersatzansprüchen nach § 101b UrhG unter Mitberücksichtigung der jeweiligen Schwesternormen im gewerblichen Rechtsschutz

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Hendrik Dobinsky

Angeregt durch einen europarechtlichen Impuls ermöglichen es § 101b UrhG und die Schwesternormen dem Verletzten, sich zur Sicherung seiner Schadensersatzansprüche Bank-, Finanz und Handelsunterlagen des Verletzers vorlegen zu lassen. Das Buch untersucht die Voraussetzungen dieser Normen, die zur effektiven Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen geschaffen wurden. Der Autor lehnt die sich in der Rechtsprechung abzeichnende Tendenz ab, europarechtliche Vorgaben durch zu strenge Anforderungen an die Tatbestandsvoraussetzungen zu entwerten.
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I. Ursprung der Norm

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Entstehung und Anerkennung von Schutzrechten im Bereich des geistigen Eigentums sind historisch gesehen in ersten Ansätzen überhaupt erst im späten 15. Jahrhundert bruchstückhaft geregelt worden und sind damit in den jeweiligen Rechtsordnungen sehr jung und kämpfen nach wie vor um ihre Anerkennung und Durchsetzung.33

1. Die historische Entwicklung der Norm unter Berücksichtigung früherer internationaler Abkommen und Übereinkünfte zur Gewährleistung von Schutz im Urheberrecht und im gewerblichen Rechtsschutz

a. Die Pariser Verbandsübereinkunft (PVÜ)

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