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Die Sicherung von Schadensersatzansprüchen nach § 101b UrhG unter Mitberücksichtigung der jeweiligen Schwesternormen im gewerblichen Rechtsschutz

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Hendrik Dobinsky

Angeregt durch einen europarechtlichen Impuls ermöglichen es § 101b UrhG und die Schwesternormen dem Verletzten, sich zur Sicherung seiner Schadensersatzansprüche Bank-, Finanz und Handelsunterlagen des Verletzers vorlegen zu lassen. Das Buch untersucht die Voraussetzungen dieser Normen, die zur effektiven Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen geschaffen wurden. Der Autor lehnt die sich in der Rechtsprechung abzeichnende Tendenz ab, europarechtliche Vorgaben durch zu strenge Anforderungen an die Tatbestandsvoraussetzungen zu entwerten.
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VIII. Fallstudie

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Es erfolgt abschließend eine Fallstudie. Ziel ist es hierbei, den typischen Anwendungsbereich für § 101b UrhG und dessen Schwesternormen aufzuzeigen und gleichfalls nochmals deren Vorteile deutlich zu machen. Hierdurch erhofft sich der Verfasser, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Normen in der praktischen Anwendung mehr Geltung erlangen und sich alsbald als fester Bestandteil in Prozesse des Urheberrechts und des gewerblichen Rechtsschutzes einfügen werden.

1. Fallstudie: Hauptsacheverfahren

Als Vorlage soll der aus England stammende Fall „CBS United Kingdom Ltd. v. Lambert and another“­­768 zugrunde gelegt werden.

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