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Orient im Okzident – Okzident im Orient

West-östliche Begegnungen in Sprache und Kultur, Literatur und Wissenschaft

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Ernest W.B. Hess-Lüttich and Yoshito Takahashi

Die programmatische Gegenüberstellung von Orient und Okzident spielt seit der «Entdeckung des Ostens» im 17. und 18. Jahrhundert in der Ideengeschichte Europas eine große Rolle. Der Band sucht Erscheinungsformen der «Repräsentation» von Orient und Okzident, wie sie sich in Sprache, Literatur, Medien, Technik und Umwelt äußern, aus mehreren Perspektiven xenologisch zu erschließen. Er vereint Ansätze zur philosophischen Grundlegung interkultureller Ost-West-Forschung sowie der kultur- und literarhistorischen Aufarbeitung wechselseitig fruchtbarer Inspiration, z. B. in der Weimarer Klassik, im Einfluss «östlichen» Denkens auf die Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, aber auch in der Garten- und Landschaftsarchitektur sowie der Wissenschaftskommunikation im Zeichen neuer ökologischer Herausforderungen.
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Kyōto und keine Konsequenzen? Energetischer Stadtumbau in Berlin nach der Katastrophe von Fukushima: eine Aufgabe öffentlicher Kommunikation: Ernest W.B. Hess‑Lüttich, Universität Bern und University of Stellenbosch

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Ernest W.B. Hess-Lüttich, Universität Bern und University of Stellenbosch

Anlässlich der durch die Atomkatastrophe von Fukushima in Deutschland ausgelösten ‚Energiewende‘ stellt sich Beitrag die Frage, wie sich die daraus ergebenden Konsequenzen öffentlich kommuniziert werden, um die Energiewende überhaupt politisch durchzusetzen. Nachhaltige Stadtplanung, zum Beispiel, ist als kommunikativer Prozess aufzufassen, in dem Städtebau, Technologie, Quartiermanagement und die Sozial- bzw. Milieustruktur einer Stadt miteinander vernetzt werden. Der Focus auf Nachhaltigkeit wirft dabei die Frage auf, unter welchen Diskurs-Bedingungen Architekten und Stadtplaner mit urbanen Akteuren, Bürgern und (kommunal-)politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen können und welches kulturelle Erbe gegebenenfalls erhalten werden soll. Mit dem ‚Wie‘ urbaner Kommunikation rückt zugleich ihre (sozio)kulturelle Fassung in den Blick. Im Schnittfeld von Kommunikationswissenschaft und Diskursforschung, Stadtökologie und Stadtsoziologie greift der Beitrag das neue Interesse an Architekturkommunikation auf und sucht am Beispiel aktueller Ansätze zu klären, welche Konversationsmaximen und Diskursbedingungen in Vermittlung, Moderation und Integration erfolgversprechend sind für die Verwirklichung einer neuen urbanen Qualität.

The German so-called ‘Energy Turn’ was a direct political consequence of the nuclear catastrophe of Fukushima. This is the starting point of asking, in this paper, how the political consequences of the Energy Turn are publicly communicated in Germany in order to be successful. Sustainable Urban Planning, for instance, is to be understood as a communicative process, which interlinks city architecture, technology, city district management and social infrastructure of neighbourhoods. The focus on sustainability...

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