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Sozialkapital und Open-Source-Netzwerke

Determinanten und Erfolgswirkungen

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Miriam De Blasi

Die Fähigkeit zur Generierung und Verbreitung neuen Wissens in einem produktiven Kontext stellt einen bedeutenden Aspekt ökonomischer Prozesse dar. Diese Arbeit zeigt den Generierungs-, Austausch- und Diffusionsprozess des Kollektivguts Wissen am Beispiel von Open Source-Netzwerken auf. Das Hauptinteresse gilt dabei der Frage, welchen Einfluss die institutionellen Rahmenbedingungen sowie technologiebasierte und exogene Faktoren auf die Ausgestaltung der Netzwerkinteraktion im Sinne des Sozialen Kapitals haben und wie sich dies auf den Erfolg der Netzwerkkooperation auswirkt.
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3 Entwicklung des theoretischen Bezugsrahmens

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Das folgende Kapitel dient der Einordnung der vorliegenden Arbeit in ihren theoretischen Rahmen. Die Gliederung orientiert sich dabei an dem zentralen Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit: Dem Einfluss der externen Institutionen auf die Ausgestaltung des Sozialkapitals bei der Wissensgenerierung in sozialen Netzwerken. So dient Abschnitt 3.1 der Einführung in die relevanten Theorien des wissensbasierten Ansatzes, welche sich gerade mit dem hier analysierten Prozess der Wissensgenerierung und dessen Organisation bzw. Koordination beschäftigen. Abschnitt 3.2 verschafft einen Überblick über die wesentlichen Konzepte der Netzwerktheorie sowie der Sozialkapitaltheorie. Im Anschluss wird in Abschnitt 3.3 auf die zentralen Konzepte der Institutionenökonomik eingegangen. Abschließend werden in Abschnitt 3.4 die Zusammenhänge zwischen den institutionellen Rahmenbedingungen und der Netzwerkstruktur bzw. dem Sozialkapital herausgearbeitet und in Abschnitt 3.5 werden diese auf den OS-Kontext übertragen. Dieses theoretische Modell dient auch als Grundlage der sich anschließenden empirischen Analyse.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Determinanten und Erfolgsfaktoren der Generierung von Wissen am Beispiel von OS-Netzwerken zu illustrieren. Ausgehend von der Annahme, dass die Herausbildung von Sozialkapital für den Wissensaustausch- und die Wissensgenerierungsprozess zuträglich sein kann, soll aufgezeigt werden, inwieweit ex-ante definierte formelle Institutionen und externe Variablen die Herausbildung sieses sozialen Kapitals beeinflussen können. Ausgangspunkt ist hierbei zunächst die Theorie des wissensbasierten Ansatzes.

Mit der zunehmenden Bedeutung des Wissens in der „knowledge-based economy“ wurde der Prozess der Wissensgenerierung zu einem wichtigen Untersuchungsgegenstand in zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen. In der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur erfolgte dies insbesondere im Rahmen des sog....

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