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Sozialkapital und Open-Source-Netzwerke

Determinanten und Erfolgswirkungen

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Miriam De Blasi

Die Fähigkeit zur Generierung und Verbreitung neuen Wissens in einem produktiven Kontext stellt einen bedeutenden Aspekt ökonomischer Prozesse dar. Diese Arbeit zeigt den Generierungs-, Austausch- und Diffusionsprozess des Kollektivguts Wissen am Beispiel von Open Source-Netzwerken auf. Das Hauptinteresse gilt dabei der Frage, welchen Einfluss die institutionellen Rahmenbedingungen sowie technologiebasierte und exogene Faktoren auf die Ausgestaltung der Netzwerkinteraktion im Sinne des Sozialen Kapitals haben und wie sich dies auf den Erfolg der Netzwerkkooperation auswirkt.
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4 Ableitung der Hypothesen

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Basierend auf der im Vorangegangenen vorgestellten Theorie sollen im Folgenden die Hypothesen über den Zusammenhang zwischen den Institutionen, technologiebasierten sowie der sonstigen externen Faktoren und dem sozialen Kapitel abgeleitet werden. Wo immer sinnvoll soll der Zusammenhang zwischen einer jeden Institution bzw. eines jeden technologiebasierten und sonstigen externen Faktors auf alle drei Dimensionen des sozialen Kapitals abgeleitet werden. Da dies jedoch nicht immer sinnvoll möglich ist, wird bezüglich des Einflusses einiger Determinanten lediglich der Zusammenhang mit einer oder zwei Dimensionen des sozialen Kapitals untersucht. Dasselbe gilt auch für den zweiten Schritt, in welchem es um die Ableitung der Hypothesen bezüglich des Zusammenhangs zwischen dem sozialen Kapital und dem Erfolg der analysierten OS-Projekte geht. Einige dieser Hypothesen mögen dem informierten Betrachter selbsverständlich vorkommen, da sie beispielsweise bereits in bestehenden Untersuchungen hinreichend bestätigt wurden. Dass diese Hypothesen im Folgenden dennoch mit aufgenommen werden dient zum einen der Vollständigkeit. Zum anderen liefert die Berücksichtigung dieser Variablen in der Gegenüberstellung einer univariaten und multivariaten Analyse auch Erkenntnisse bezüglich deren Wechselwirkung mit anderen Variablen. Die hier abgeleiteten Hypothesen dienen als Grundlage der sich anschließenden empirischen Analyse.

Wie in Abschnitt 3.5.1.1 dargelegt, zählen zu den formellen Institutionen all jene ex ante vereinbarten Rahmenbedingungen, welche die Ausgestaltung der Interaktion innerhalb des Projektes determinieren. Hierzu zählen insbesondere die Lizenz unter welcher das Projekt agiert sowie die Nominierung eines oder mehrerer ‘Leader’ innerhalb des Netzwerks.

Lizenz

Bezüglich der OS-Lizenzen...

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