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Immermann-Jahrbuch 14–16 / 2013–2015

Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte zwischen 1815 und 1840. Zeitschriften und Journale 1815–1840

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Edited By Peter Hasubek and Gert Vonhoff

Das Immermann-Jahrbuch stellt sich die Aufgabe, Leben und Werk von Carl Leberecht Immermann durch neue Untersuchungen zu erforschen und die Position des Autors in der Übergangszeit zwischen Romantik und Realismus zu bestimmen. Daß das Jahrbuch auch ein Forum für literatur- und kulturgeschichtliche Beiträge der Zeit zwischen 1815 und 1840 sein soll, folgt aus Immermanns bedeutender Stellung im Literaturbetrieb der Zeit sowie seinen verschiedenen Interessengebieten (Literatur, Geschichte, Malerei, bildende Kunst, Rechtswissenschaft).
Band 14–16 beinhaltet Beiträge zu Zeitschriften und Journalen im Zeitraum 1815 bis 1840, Aufsätze über Journalliteratur sowie Beiträge und Rezensionen zu weiteren Kontexten der Schaffenszeit Immermanns.
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“Sammelplatz aller Entdeckungen”. Scientific academies and societies through the lens of Lorenz Oken’s “Isis”

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Catherine J. Minter

“Sammelplatz aller Entdeckungen”

Scientific academies and societies through the lens of Lorenz Oken’s “Isis”

Der Beitrag untersucht Lorenz Okens immens ‚enzyklopädische‘ wissenschaftliche Zeitschrift „Isis“ (1817–1848) unter dem Aspekt der zeitgenössischen naturwissenschaftlichen Akademien und Gesellschaften. Die Beschäftigung mit diesem Thema in „Isis“ verdeutlicht, wie Okens sich zumindest im ersten Jahrzehnt auf die Leistungen der nationalen und quasi-nationalen naturwissenschaftlichen Akademien konzentriert; dieser Fokus spiegelt die Ideale zentralistischer naturwissenschaftlicher Aktivitäten und Veröffentlichungen wider, die ihn in dieser Zeit hauptsächlich interessierten. In späteren Jahrgängen von „Isis“ erlangen die Leistungen von mehr regionalen Gesellschaften, die sich in den deutschsprachigen Gebieten rasch ausbreiten, zunehmendes Interesse; das betrifft insbesondere die Rolle, die diese regionalen Gesellschaften durch Austausch und Veröffentlichungen für die Schaffung einer naturwissenschaftlichen Allgemeinheit bilden. „Isis“ dürfte so als Forum für eine gelehrte Debatte gesehen werden, die sich jenseits persönlicher Treffen von Naturwissenschaftlern zu etablieren sucht, indem die Zeitschrift Möglichkeiten geistesverwandter und gemeinschaftlicher Kommunikation fördert.

Goethe’s verdict on Oken’s “Isis” from 1816 makes it clear that his objections to the journal were at least in part aesthetic ones:

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