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Immermann-Jahrbuch 14–16 / 2013–2015

Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte zwischen 1815 und 1840. Zeitschriften und Journale 1815–1840

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Edited By Peter Hasubek and Gert Vonhoff

Das Immermann-Jahrbuch stellt sich die Aufgabe, Leben und Werk von Carl Leberecht Immermann durch neue Untersuchungen zu erforschen und die Position des Autors in der Übergangszeit zwischen Romantik und Realismus zu bestimmen. Daß das Jahrbuch auch ein Forum für literatur- und kulturgeschichtliche Beiträge der Zeit zwischen 1815 und 1840 sein soll, folgt aus Immermanns bedeutender Stellung im Literaturbetrieb der Zeit sowie seinen verschiedenen Interessengebieten (Literatur, Geschichte, Malerei, bildende Kunst, Rechtswissenschaft).
Band 14–16 beinhaltet Beiträge zu Zeitschriften und Journalen im Zeitraum 1815 bis 1840, Aufsätze über Journalliteratur sowie Beiträge und Rezensionen zu weiteren Kontexten der Schaffenszeit Immermanns.
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Friedrich de la Motte Fouqué: Andreas Hofers Gefangennehmung. Andreas Hofers Tod. Erstdruck. Herausgegeben von Claudia Stockinger, Hildesheim / Zürich / New York 2014 (PATRICIA CZEZIOR)

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Friedrich de la Motte Fouqué: Andreas Hofers Gefangennehmung. Andreas Hofers Tod. Erstdruck. Herausgegeben von Claudia Stockinger, Hildesheim / Zürich / New York 2014 (= Friedrich de la Motte Fouque. Ausgewählte Dramen und Epen. Band 13), 230 S. (PATRICIA CZEZIOR)

In seinen beiden Dramen „Andreas Hofers Gefangennehmung“ und „Andreas Hofers Tod“ widmet sich Friedrich de la Motte Fouqué (1777–1843) einem historischen Ereignis, das zur Zeit der Niederschrift der Stücke (1832) gerade einmal zwei Jahrzehnte vergangen war und somit noch eher dem aktuellen Zeitgeschehen als der kanonisierten Geschichtsschreibung zuzurechnen ist. Der nicht nur durch diese große Nähe bedingten sondern generell vorhandenen Gefahr der Verengung der eigenen Perspektive war sich Fouqué allerdings bewusst, wie seine Warnung an anderer Stelle belegt, der „Redende“ möge nie „der eitlen Einbildung“ verfallen, „als unberührbarer Zuschauer hoch ob seiner Zeit zu thronen, in welche doch nun einmal seines Schöpfers Wille ihn ganz unwiderruflich mitten hereingestellt“ habe (S. 209).

Zu seiner dramatischen Inszenierung des Schicksals des Wirts Andreas Hofer aus dem Passeiertal, der zu einem der Anführer und zur Galionsfigur des Aufstandes der Tiroler gegen ihre Besatzer (Bayern und Frankreich) im Jahr 1809 auserwählt und dafür am 20. Februar 1810 in Mantua hingerichtet wurde, zieht Fouqué neben historischen auch fiktionale Quellen heran. So stützt sich seine Darstellung in vielen Punkten auf Josef Hormayrs „Geschichte Andreas Hofer’s“ von 1817 (vgl. S. 209–212), die allerdings aufgrund von Hormayrs eigener Beteiligung am Aufstand nur bedingt...

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