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Richter, Sachverständige, Handelskammern

Preußische Justizverwaltung und kaufmännische Interessen zwischen 1879 und 1907

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Georg Rasche

Welche Institution ist dafür verantwortlich, dass den Gerichten qualifizierte Sachverständige zur Verfügung stehen? Diese Zuständigkeitsfrage gab ab 1879 Anlass zu heftigen Kontroversen, die gelegentlich auch über die Tagespresse ausgetragen wurden. Der Berliner Gesetzgeber sah hier noch im Jahr 1900 eine Zuständigkeit der Justiz, die Handelskammern hatten aber in der Praxis diese Aufgabe bereits an sich gezogen. Damit sorgten sie für eine Professionalisierung des Sachverständigenwesens und bauten ihre Macht aus. Dieses Buch schildert Ausgangslage, Akteure, Interessen und Verlauf dieser Auseinandersetzung. Abgerundet wird es durch eine dogmengeschichtliche Auswertung der beweisrechtlichen Vorschriften und der Praktikerliteratur zur preußischen AGO, zum reformierten preußischen Prozess und zur ZPO.
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Zugl.: Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 2014

Die vorliegende Arbeit wurde von Prof. Dr. Rainer Schröder zur Aufnahme in die Reihe empfohlen.

Umschlagabbildung: Justitia. Allegorie der Gerechtigkeit. Druck aus dem 17. Jahrhundert.

11 ISSN 0344-290X ISBN 978-3-631-65735-5 (Print) E-ISBN 978-3-653-05146-9 (E-Book) DOI 10.3726/978-3-653-05146-9

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