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Die Lautgeschichte des mittelalterlichen Slavischen in Griechenland

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Elisabeth Skach

Das vorliegende Buch befasst sich mit Entlehnungen aus dem mittelalterlichen Slavischen ins Griechische und betrachtet sie aus dem Blickwinkel des heutigen Kenntnisstandes. Hauptanliegen der Autorin ist es, das entlehnte Wortgut innerhalb der Lautgeschichte des Slavischen relativ-chronologisch zu positionieren, nach einheitlichen Kriterien zu beschreiben und etwaige Besonderheiten der Entwicklung des Slavischen in Griechenland festzustellen. Der Index aller untersuchten griechischen Entlehnungen sowie der diesen zugrunde liegenden urslavischen bzw. gemeinslavischen Wörter ermöglicht auch die Verwendung des Buches als Nachschlagewerk.
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4. Slavische Lautgeschichte im Lichte slavischen Lehnguts im Griechischen

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Im Folgenden werden aus dem Slavischen entlehnte griechische Namen und Wörter aufgelistet und im Sinne der in der Einleitung beschriebenen Zielsetzung dieser Arbeit analysiert. Hinsichtlich des Slavischen wird dabei weitgehend von Georg Holzers Modell der „Lautgeschichte des baltisch-slavischen Areals“187 ausgegangen.

4.1 Uridg. o zeigte sich im Urslavischen um 600 n. Chr. als kurzes a

4.1.1 Frühe Entlehnungen mit bewahrtem urslavischen a

Ἀβαρνίκεια προάστειον Χρυσοπόλεως ‘Ahornort, ein Vorort der Goldenen Stadt’ (aus der Abschrift einer Urkunde von 1080, Gebiet Thessalonikē und Chalkidikē), laut Vasmer zu slav. *avorьnica, kroat. Javornica, Javornik,188 < ursl. *āwarinīkā189. Mit unterdrücktem i.

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