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Chancen bedarfsgerechter Weiterbildung älterer Mitarbeiter

Eine empirische Studie zur Situation in einer ländlichen Region Bayerns

Kathrin Winkler

Ältere Mitarbeiter prägen zukünftig das Bild der Arbeitswelt. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit seinen Herausforderungen an die Arbeitswelt befasst sich die Arbeit mit der beruflichen Situation und Integration älterer Beschäftigter in einer ländlichen Region Bayerns am Beispiel der beruflichen Weiterbildung. Auf der Basis quantitativer und qualitativer Daten zeigt dieses Buch, welche spezifischen Anforderungen die berufliche Weiterbildung erfüllen soll, um ältere Mitarbeiter zur Weiterbildungsteilnahme motivieren zu können. Die dargestellten theoretischen Ansätze leiten die empirische Untersuchung, um zu erkennen, ob eine Individualisierung der beruflichen Weiterbildung für ältere Mitarbeiter eine weitere freiwillige Teilnahme hervorruft.
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7. Auswertung der quantitativen Datenerhebung

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7.  Auswertung der quantitativen Datenerhebung

Vor dem Hintergrund der ausführlichen Darstellung des methodischen Vorgehens und der Erläuterung der Datenerhebung im vorhergehenden Kapitel wird im Folgenden die quantitative Datenauswertung dargelegt und erörtert. In Abschnitt 7.1 werden die Ergebnisse aus der Mitarbeiter- und Führungskräftebefragungen rein deskriptiv nach Häufigkeitsauszählungen dargestellt. Die Erläuterung erfolgt dabei für jede Gruppe getrennt. Zunächst werden die allgemeinen deskriptiven Angaben und die Angaben zur Gestaltung einer spezifizierten Weiterbildungsmaßnahme beschrieben. Im Anschluss daran werden jeweils die Häufigkeitsauszählungen zur differenzierten Ausarbeitung einer Weiterbildungsmaßnahme durchgeführt.

Anschließend erfolgt in Abschnitt 7.2 die Hypothesenprüfung auf der Grundlage der Fragebogendaten durch Berechnung des Zusammenhanges einzelner Variablen bei den Mitarbeitern und den Führungskräften. Hierzu wird der Korrelationskoeffizient rho von Charles Spearman (vgl. Benninghaus 2007, S. 177ff.) verwendet. Bei normalverteilten Variablen und Nutzung des parametrischen Pearson-Korrelationskoeffizienten r kann r-quadrat (r2) x 100 als Prozent zu den Gemeinsamkeiten zwischen beider Variablen betrachtet werden (Beispiel: r = 0,3 entspricht 9% Gemeinsamkeit). Im Falle von nicht-parametrischem rho gilt diese Quadrierung nicht, jedoch unterstützt dies, als grobes Indiz der praktischen Wichtigkeit des Zusammenhangs, die Interpretation. Des Weiteren werden beide Gruppen durch den nichtparametrischen U-Test auf Unterschiede getestet.

Mit der Einschätzung der Ergebnisse unter Einbezug des Vergleiches beider Gruppen werden in Abschnitt 7.3 die beobachtbaren Auffälligkeiten beider Gruppen, auch in Korrelation zueinander, zusammengefasst und eine erste Interpretation der quantitativen Auswertungsergebnisse in Hinsicht auf die...

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