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Chancen bedarfsgerechter Weiterbildung älterer Mitarbeiter

Eine empirische Studie zur Situation in einer ländlichen Region Bayerns

Kathrin Winkler

Ältere Mitarbeiter prägen zukünftig das Bild der Arbeitswelt. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit seinen Herausforderungen an die Arbeitswelt befasst sich die Arbeit mit der beruflichen Situation und Integration älterer Beschäftigter in einer ländlichen Region Bayerns am Beispiel der beruflichen Weiterbildung. Auf der Basis quantitativer und qualitativer Daten zeigt dieses Buch, welche spezifischen Anforderungen die berufliche Weiterbildung erfüllen soll, um ältere Mitarbeiter zur Weiterbildungsteilnahme motivieren zu können. Die dargestellten theoretischen Ansätze leiten die empirische Untersuchung, um zu erkennen, ob eine Individualisierung der beruflichen Weiterbildung für ältere Mitarbeiter eine weitere freiwillige Teilnahme hervorruft.
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Einleitung

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Ältere Mitarbeiter1 prägen zukünftig das Bild der Arbeitswelt. Mittlerweile wird in vielen Berichten und allen gängigen Medien über den demographischen Wandel diskutiert. In wenigen Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge das sechste Lebensjahrzehnt erreichen und sich dem Eintritt in die Nacherwerbsphase nähern. Bereits jetzt zeigt sich, dass die Altersgruppe der 50- bis 64-jährigen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stark angestiegen ist (vgl. Statistisches Bundesamt 2009, S. 6). Bis dato stehen jedoch noch stärker die kritischen Aspekte des demographischen Wandels im Vordergrund der Diskussion als die Chancen, die daraus reslutieren. Dabei sind v.a. immenser Erfahrungsschatz, breites Wissen, Kennen unterschiedlicher Lösungswege, Weitergabe des Wissens an jüngere Mitarbeiter etc. Ressourcen, die durch gezielte Einbindung und Förderung der älteren Erwerbstätigen genutzt werden können. Die Unternehmen sind gefordert, ein passendes Umfeld zu schaffen, damit diese Mitarbeiterschicht gesund und motiviert bis zur Regelaltersgrenze arbeiten kann. Die Arbeitswelt ist alters- und alternsgerechter zu gestalten (vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2013, S. 4).

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit seinen Herausforderungen an die Arbeitswelt befasst sich die vorliegende Arbeit mit der beruflichen Situation und Integration älterer Beschäftigter in einer ländlichen Region Bayerns am Beispiel der beruflichen Weiterbildung. Die verschiedenen regionalen Begebenheiten sind mit den Aspekten der veränderten Arbeitsmarktstruktur zu vereinbaren, um die größtmöglichen Chancen für alle Beteiligten aus dem demographischen Wandel zu ziehen. Neben regionalen Begebenheiten sind ebenso die eigentlichen Akteure, die älteren Mitarbeiter, zu betrachten....

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