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«Non-Monastic Buddhist» in Pāli-Discourse

Religious Experience and Religiosity in Relation to the Monastic Order

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Sompornnuch Tansrisook

The book intends to grasp the meaning of upāsaka / upāsikā or Buddhist laity in Dīgha- and Majjhima-nikāya of the Pāli canon. Considering the texts as oral literature, the author examines and interprets the structure and stock phrases constructing the narrative with a theory of religious experience. Upāsaka / upāsikā is hence seen as the non-monastic follower, who, having experienced the significance of dhamma and the superiority of the Buddha, has the trust in the goal and spiritual path that the Buddha has shown. In this connection, Buddhist community is the assembly of the followers, monastic and non-monastic alike, sharing the same common ground and following the spiritual path in pursuit of individual liberation, which in tandem contributes to perpetuation of the community.
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Deutsche Zusammenfassung

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1 Fragestellung, Methode und Gegenstand der Arbeit

Laienanhänger542 oder die nicht-mönchischen Buddhisten543 „upāsaka“ (m.) „upāsikā“ (f.) bilden die Mehrheit in einer buddhistischen Gesellschaft. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihren Glauben an die sog. „Drei Juwelen“ ausdrücken: Buddha (Samaṇa Gotama), Dhamma (seine Lehre) und Sangha (seine Gemeinde). Im Allgemeinen werden sie als Gegenstück zu mönchischen Anhängern in einer Institution betrachtet, die im Vergleich dazu eine untergeordnete Rolle als Unterstützer spielen. Das Image der Laienanhänger im Pāli-Kanon, bzw. in Nikaya-Diskursen, wird jedoch manchmal im Kontrast dazu so präsentiert, dass die Menschen mit dem Buddha die Lehre auch lernen und praktizieren. Wissenschaftler haben diese Frage erforscht; ihre Arbeiten führen zu den unterschiedlichsten Ergebnissen. Freiberger kam zu dem Schluss, dass aufgrund der uneinheitlichen Begrifflichkeit in den Texten die so dargestellte Laienanhängerschaft nicht genau abgegrenzt werden könne.544 Allerdings hält die Autorin die unterschiedlichen Bilder für Erscheinungsformen derjenigen Individuen, die als sogenannte Laienanhänger bezeichnet werden. Zur Abgrenzung muss man sich mit den folgenden Fragen zur buddhistischen Laienanhängerschaft befassen: Welches Konzept verbindet als Prinzip diese Menschen ? Wie und aus welchem Teil des Kanons sollte die Anhängerschaft grundlegend beobachtet werden ?

Diese Arbeit zielt deswegen darauf ab, die Laienanhängerschaft aus dem Erscheinungsbild zu untersuchen, wie es sich im Nikaya-Diskurs wiederspiegelt. Ziel ist es zunächst, herauszufinden, wie das Heilsziel erreicht ← 245 | 246 → werden kann, ein nicht-mönchischer Anhänger...

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