Show Less
Restricted access

Kompetenzverschiebungen zwischen Gesetzgebungsorganen in föderalen Strukturen

Am Beispiel des Deutschen Kaiserreiches, der Europäischen Union und der USA

Series:

Andreas Stimpfle

Das Buch befasst sich mit der Dynamik der Kompetenzverteilung in föderalen Strukturen und untersucht drei Rechtsordnungen hinsichtlich der Entwicklungstendenzen ihrer zentralen Gesetzgebungsorgane. Im Einzelnen werden in drei Länderberichten das Deutsche Kaiserreich, die USA und die EU behandelt. Andreas Stimpfle arbeitet dabei die Verschiebungen der Kompetenzen in den Bereichen der Gesetzgebungs-, Kontroll- und Kreationsfunktion heraus. Die Entwicklungen werden vergleichend gegenübergestellt, wobei der Autor einen Fokus auf die Frage der Voraussetzungen einer Parlamentarisierung von Verfassungsordnungen legt.
Show Summary Details
Restricted access

C. Rat und Parlament in der Europäischen Union

Extract



Die EU stellt den Versuch dar, im nationalstaatlich geprägten Europa einen engeren Zusammenschluss der 28 Mitgliedstaaten zu erreichen. Die Urprünge der Europäischen Union liegen in der Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa, als sich die sechs Gründungstaaten 1952 zur Montanunion zusammenschlossen.

I. Motive für die Gründung der Union

1. Friedenssicherung durch wirtschaftliche Zusammenarbeit

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.