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Einreise und Integration von Ausländern in der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation

Eine rechtsvergleichende Untersuchung

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Oxana Syuzyukina

Das Buch behandelt die Zuwanderung und Integration von Ausländern in Deutschland und Russland. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit den drei wichtigsten und aktuellsten Problematiken der Ausländerintegration: Zugang zu (Aus-)Bildung, Zugang zum Arbeitsmarkt und gesellschaftspolitische Partizipation. Eine solch umfassende Darstellung der Probleme im Zusammenhang mit Einreise und Integration in Russland gibt es bislang nicht. Die Autorin zeigt die Besonderheiten der Migration im gegenwärtigen Russland auf und vergleicht die deutsche und russische Rechtsordnung bezüglich der wichtigsten Migrationsprobleme: erforderliche Sprachkenntnisse, Zugang zur (Aus-)Bildung und Bildungsdefizite, Zugang zum Arbeitsmarkt, Anerkennung ausländischer Hochschul- und Berufsabschlüsse, und Fragen möglicher Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Sprache, Religion oder Rasse. Weiterhin untersucht sie politische Rechte und Themen wie Akzeptanz, Kultur, Struktur der Aufnahmegesellschaft, Bewahrung der eigenen Identität und Einbürgerung.
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1. Kapitel: Die gesetzliche Regelung der Zuwanderung in der Bundesrepublik Deutschland

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1. Kapitel: Die gesetzliche Regelung der Zuwanderung in der Bundesrepublik Deutschland

Das erste Kapitel befasst sich mit einigen wichtigen Aspekten der Forschungsarbeit, insbesondere mit den Fragen der gesetzlichen Regelung der Zuwanderung in der Bundesrepublik Deutschland. Hierbei werden im ersten Kapitel die Grundlagen für das Verständnis der darauf folgenden Kapitel entwickelt. Zuerst wird auf die Fragen der gesetzlichen Regelung der Zuwanderung und auf die Geschichte der Migration in Deutschland eingegangen. Es werden maßgebliche Daten und Fakten zur Situation von Ausländern in der Bundesrepublik dargestellt.

Der Begriff „Einwanderung“ wird häufig als Synonym mit den Begriffen „Zuwanderung“ „Migration“ und „Immigration“ verwendet. Das Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet v. 30. Juli 20044 regelt im Kapitel 1 die allgemeinen Bestimmungen des Gesetzes. Hier werden auch die im Gesetz verwendeten sieben wesentlichen Begriffe erläutert, unter denen sich jedoch der Rechtsbegriff der Zuwanderung oder Einwanderung nicht findet.

In den Politikwissenschaften werden häufig die Termini „Emigration“ und „Migration“ verwendet. Mertins versteht als Migrationen (Wanderungen) diejenigen Formen der räumlichen Mobilität, die mit einer endgültigen oder längerfristigen Wohnsitzverlagerung einhergehen, wobei diese zwischen verschiedenen Einheiten eines räumlichen Systems stattfinden kann, z. B. zwischen Bezirken einer Stadt, zwischen Gemeinden oder Ländern.5 Nach Rieger umfasst Migration alle Wanderungsbewegungen, gleich welcher Verursachung, mit denen Gruppen oder Individuen ihren Wohnsitz vorübergehend oder ständig verändern. Danach ist Migration stets ein Versuch, die eigene Lebenslage...

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