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Akademische Personalentwicklung

Wie der Wissenschaftsbetrieb Potentiale und Kompetenzen des Personals strategisch entwickelt

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Edited By Ingelore Welpe and Gaby Lenz

Die akademische Personalentwicklung muss strategisch konzipiert sein, um die Personalpraxis an Hochschulen zukunftsfähig, effektiv, divers und fair zu gestalten und um Exzellenz des Personals in Lehre und Forschung zu erreichen. Konzeptionelle und praxisbezogene Beiträge zeigen den Stand der Diskussion zur akademischen Personalentwicklung.
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Jeannette Bischkopf - Akademische Personalentwicklung aus gesundheitswissenschaftlicher Perspektive

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Jeannette Bischkopf

Akademische Personalentwicklung aus gesundheitswissenschaftlicher Perspektive

1 Abstract

The article discusses typical risks for academic staff from a health sciences perspective with a special focus on depression and burnout. Strategies to reduce the adverse effects of stress will be presented drawing on key concepts and results in the area of Positive Psychology.

2 Fragestellung/ Zielsetzung

Psychische Erkrankungen, v.a. Depressionen gelten als Hauptursache für langandauernde Krankschreibungen, Frühberentungen und Berufswechsel. Mit dem neuen Arbeitsschutzgesetz hat auch die Arbeitgeberin Hochschule einen Schutzauftrag gegenüber ihren Mitarbeitenden bezogen auf psychische Belastungen (Burfeind, 2014). Stress am akademischen Arbeitsplatz ist tabuisiert und es liegen kaum systematische Untersuchungen zu Stress, Burnout und Belastungsfolgen unter Wissenschaftler_innen und Hochschullehrer_innen vor (Heuser, 2014). Ein hohes Maß an Eigenverantwortung, gute kollegiale Beziehungen, Wertschätzung der Arbeit und weitestgehend selbstbestimmte Zeiteinteilung gelten gemeinhin als Schutzfaktoren, um Stresssituationen begegnen zu können. Vieles davon kennzeichnet den Wissenschaftsbetrieb und die Hochschullehre. Was aber sind die spezifischen Bedingungen, die zu Überforderungssituationen führen können und eine charakteristische Erschöpfungsspirale in Gang setzen? Wie können negative Entwicklungen frühzeitig erkannt und verhindert werden? Welche Strategien erhalten und fördern demgegenüber die Leistungsfähigkeit und Kreativität von Einzelnen und Teams? Gesundheitsförderung und Prävention stressbedingter Erkrankungen sollen im Folgenden als ein aktuelles Querschnittthema akademischer Personalentwicklung diskutiert werden. ← 211 | 212 →

3 Gesundheit als Querschnittthema der Personalentwicklung

In der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation...

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