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SAID – Ein Leben in der Fremde

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Arianna Di Bella

Diese Arbeit untersucht die Leitmotive des literarischen Schaffens SAIDs – Politik, Liebe, Religion – und zwar sowohl in den lyrischen Texten als auch in den Prosaschriften. Der aus dem Iran stammende Autor betrachtet die deutsche Sprache als das ihm angemessene Mittel, sein freies Leben in Deutschland und seine Liebe zu diesem Land auszudrücken. Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, hat er sich eine besondere Stellung innerhalb der Migrantenliteratur gesichert. In den Blick genommen wird auch der Zusammenhang zwischen den Themen der Texte und SAIDs Laufbahn.
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Kapitel I: SAID

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I.1 SAIDs Leben zwischen dem Iran und Deutschland

Um SAID, „den Iraner, der zum Deutschen werden wollte“,24 zu verstehen, scheint es notwendig, bei seiner Herkunft und einigen wichtigen Fakten seines Lebens anzusetzen, die seine Zukunft bestimmt und seine Persönlichkeit geformt haben.

SAID, übersetzt: der Glückliche, wurde 1947 in Teheran in eine wohlhabende Familie hinein geboren. Elterliche Liebe lernt er in seiner Kindheit kaum kennen: die väterliche Familie verstößt die unerwünschte Mutter gleich nach der Geburt ihres Sohnes und der oft abwesende Vater vertraut ihn der Obhut von Tante und Großmutter väterlicherseits an.

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