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Lernsoftware im Unterricht

Eine Studie zum Einsatz einer CD-ROM zur Stadt im späten Mittelalter in Klassenstufe 7

Thomas Diester

Angesichts der weiten Verbreitung und Nutzung digitaler Medien untersucht die Studie den Einsatz einer CD-ROM in arbeitsteiliger Gruppenarbeit im Geschichtsunterricht. Es handelt sich um eine deskriptive, kausalgenetische und mehrperspektivische Querschnittsuntersuchung, die geschichtsdidaktisch der Wirkungsforschung zuzurechnen ist. Erhebungsinstrumente sind eine Leistungsüberprüfung und ein Fragebogen für die Lernenden sowie ein halbstandardisiertes Interview mit den Lehrenden. Die Beurteilung der Lernsoftware erfolgt auf Basis eines eigens entwickelten Kriterienkatalogs. Die Studie zeigt, dass die Software insbesondere von den Lernenden angenommen wird, der Erfolg der Arbeit damit aber wesentlich von der Gestaltung der Lernumgebung abhängt. Der Leser erhält, ausgehend von den Ergebnissen der Befragungen, Vorschläge für unterschiedliche Lernarrangements mit der CD-ROM.
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1. Einführung

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1.1 Einleitung

Schule, Jugend und Medien - seit es Medien gibt, wird über deren Einsatz diskutiert, Chancen und Probleme werden aufgezeigt. Die Ende der 1970er Jahre erfundene CD, die zunächst in der Musikbranche eingesetzt wurde, kam Mitte der 1990er Jahre in der Schule zum Einsatz, v.a. im Fremdsprachenunterricht.

Im Geschichtsunterricht dagegen dienten bis zur Jahrtausendwende das Schulbuch, erweitert um zugehörige Arbeitshefte, Arbeitsblätter und Folien als Hauptmedien. Ergänzt wurden sie seit den 1970er Jahren um Sendungen des Schulfernsehens zur Veranschaulichung der Wissensvermittlung. Die Lernenden nahmen hier überwiegend eine rezeptive Rolle ein.

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