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Coachingbasiertes Training

Einsatzbereiche – Methodik – Sprechwissenschaftliche Studie zur Transferqualität

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Björn Fiedler

Wie können Verhaltenstrainings in Unternehmen so gestaltet werden, dass jeder einzelne Mitarbeiter genau das lernt, was er braucht, um nach dem Training sein Tagesgeschäft besser zu meistern? Der Autor dieses Buches hat sich dieser Frage zwölf Jahre lang als Forscher, Trainer und Coach gewidmet. Er bietet Personalentwicklern, Trainern und Führungskräften in diesem Buch einen wissenschaftlich fundierten, innovativen und praxisnahen Lösungsweg an. Beim coachingbasierten Training werden Coachingmethoden unter vier Augen vor der Gruppe ins Training integriert und die Vorteile beider Verfahren vereint. Anhand von zwei Trainingsdesigns, drei adaptierten Coachingmethoden und 14 Coachingsitzungen erhält der Leser eine Fülle neuer Impulse, wie persönliche Lernziele und individuelle Kommunikationssituationen in Gruppentrainings praxisnah gecoacht werden können. Gleichzeitig zeigt die qualitative Grounded Theory Studie zum Praxistransfer mit 15 Evaluationsinterviews, von welchen Erfolgsfaktoren der Transfer beim coachingbasierten Training aus Teilnehmersicht abhängt.
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2 Begriffsklärung

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Coaching ist spätestens seit dem Ende der 1990er Jahre zum Modebegriff avanciert: „Wer heute in der psychologisch orientierten Beratung nicht abseits stehen möchte, spricht meist von Coaching.“ (Migge 2007, 22). Auch die Kunden werden immer häufiger nicht mehr als Klienten, sondern neudeutsch als Coachees bezeichnet.

Da immer mehr Berater aus unterschiedlichsten Richtungen den Begriff Coaching nutzen, um ihre Leistungen besser verkaufen zu können, ergeben sich sehr verschiedene Definitionen und Anwendungsfelder. Die Coaching-Forscherin Astrid Schreyögg (1995, 47) definiert zu Beginn der Coachingwelle Coaching als „neuartige Form der Personalentwicklung“ und „Dialogmöglichkeit über Freud und Leid im Beruf“ (ebd., 70). So betrachtet bleibt Coaching exklusiv der „Förderung beruflicher Selbstgestaltungspotentiale“ vorbehalten (Schreyögg 1995, 9), ist aber der falsche Begriff für z.B. Lebensberatung, Gesundheitsberatung oder Partnerschafts- und Eheberatung. Horst Rückle bezieht 2000 das Private schon teilweise mit ein, indem er Coaching definiert als „Begleitung auf Zeit“ und „Hilfe zur Selbsthilfe“ bei „insbesondere beruflichen, aber, so weit sie den beruflichen Erfolg tangieren auch privaten Konflikten, Aufgaben und Problemen.“ (Rückle 2000, 20 ff.).

2007 hat sich das Spektrum der Anwendung des Begriffes Coaching bereits auf Beratung in fast allen Lebensbereichen erweitert. So nennt Migge als Coachinganlässe:

–„Sinnkrisen,

–Zeitmanagementprobleme,

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