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Coachingbasiertes Training

Einsatzbereiche – Methodik – Sprechwissenschaftliche Studie zur Transferqualität

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Björn Fiedler

Wie können Verhaltenstrainings in Unternehmen so gestaltet werden, dass jeder einzelne Mitarbeiter genau das lernt, was er braucht, um nach dem Training sein Tagesgeschäft besser zu meistern? Der Autor dieses Buches hat sich dieser Frage zwölf Jahre lang als Forscher, Trainer und Coach gewidmet. Er bietet Personalentwicklern, Trainern und Führungskräften in diesem Buch einen wissenschaftlich fundierten, innovativen und praxisnahen Lösungsweg an. Beim coachingbasierten Training werden Coachingmethoden unter vier Augen vor der Gruppe ins Training integriert und die Vorteile beider Verfahren vereint. Anhand von zwei Trainingsdesigns, drei adaptierten Coachingmethoden und 14 Coachingsitzungen erhält der Leser eine Fülle neuer Impulse, wie persönliche Lernziele und individuelle Kommunikationssituationen in Gruppentrainings praxisnah gecoacht werden können. Gleichzeitig zeigt die qualitative Grounded Theory Studie zum Praxistransfer mit 15 Evaluationsinterviews, von welchen Erfolgsfaktoren der Transfer beim coachingbasierten Training aus Teilnehmersicht abhängt.
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6 Fazit und Ausblick

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Ausgangspunkt dieser Arbeit war die Idee, Coaching und Training zu fusionieren, indem adaptierte Coachingverfahren in den Ablauf eines dafür modifizierten Gruppentrainings integriert werden. Ziel war es, eine aus meiner Berufspraxis heraus entwickelte Methodik zur Integration von Coaching ins Training durch Kodifizierung und Dokumentation anhand von Fallbeispielen wissenschaftlich untersuchbar zu machen, die Wirksamkeit empirisch zu untersuchen und die Ergebnisse für Personalentscheider, Trainer und Coaches aufzubereiten.

Dazu habe ich in Kapitel 2 zunächst die Begriffe Coaching, Coach, Training, Trainer, coachingbasiertes Training und Transfer diskutiert und definiert. Dabei plädiere ich für ein neues, ergebnisbezogenes Verständnis von Transfer, bei dem Transfer bedeutet, dass ein Teilnehmer lernzielbezogene, persönlich herausfordernde, kommunikative Alltagssituationen nach dem Training unter Anwendung von im Training erarbeiteten, veränderten Verhaltensmustern so meistert, dass er seine situativen Ziele im Alltag besser erreicht und dadurch gleichzeitig die Veränderungsziele des Auftraggebers erreicht werden. Diesem Verständnis von Transfer lege ich ein in dieser Arbeit entwickeltes Transfermodell zugrunde, bei dem der Zielerreichungsgrad in Echtsituationen nach dem Training der Maßstab für den Erfolg und damit für die Qualität des Transfers ist. Als Variablen dieses Transfermodells definiere ich in Kapitel 2.4.2 die Transferqualität, die Transfer-Effektivität und das transferfähige Ergebnis. Die Kodifizierung und Dokumentation des Trainingsdesigns (vgl. Kapitel 3.2), des Rahmenablaufs (vgl. Kapitel 3.3) und der Coachingmethoden (vgl. Kapitel 4) ist durch die Auswertung der umfangreichen, komplett transkribierten Fallbeispiele transparent und detailliert. Durch die Analyse der Fallbeispiele konnte ich nicht nur das...

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