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Reformmodelle in der Berufsorientierung

Das Beispiel der Patenschaft

Lothar Beinke

Die Berufsorientierung als Aufgabe für die Schule hat sich durchgesetzt. Trotz der sich häufenden Modelle bleiben die Erwartungen, die Ausbildungsabbrüche durch die verstärkten Aktivitäten zu reduzieren, unerfüllt. Zwar stehen neben neuen und erweiterten Diagnoseverfahren die Betriebspraktika noch immer als Erfolgsfaktoren im Mittelpunkt, um Berufsentscheidungen zu individualisieren. Doch als Informationssucher stehen die Jugendlichen in den Betrieben oft vor für sie schwer zu verarbeitenden Eindrücken, die die hochindustrialisierte Welt der modernen Produktionsstätten darstellen. Hier bietet das Modell der Patenschaften die entscheidende Hilfe zur Reduktion der Komplexität: Die Schüler werden von Auszubildenden im zweiten Ausbildungsjahr (Paten) betreut, die ihnen während der Praktikumswochen auch in der Berufsschule beratend und informierend zur Seite stehen. Die Paten werden somit Experten der betriebsorientierten Berufsorientierung.
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Darstellung und Kommentierung von Hilfsaktionen

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To-do-Listen – Leitfäden - Seminare während der Patenschaft im Praktikum

Hilfreich waren die Vorbereitungen vor allem im Hinblick auf Kritik. „Das hatten wir vorher in der Schule zwar kurz behandelt, aber das einfach noch einmal aufzufrischen, dass man nicht direkt kritisiert sondern indirekt und ihm direkt auch sagt, was er besser machen kann.“

Doch zurückhaltende Einschätzungen sind kritischer: „Das Seminar hat mir insofern geholfen, dass ich mich besser auf das Praktikum einstellen konnte und mir ein bischen mehr die Nervosität genommen wurde, weil ich schon so ungefähr wusste, was auf mich zukommt und ich so ruhiger und lockerer an die Sache herangegangen bin.“

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