Show Less
Restricted access

Reformmodelle in der Berufsorientierung

Das Beispiel der Patenschaft

Lothar Beinke

Die Berufsorientierung als Aufgabe für die Schule hat sich durchgesetzt. Trotz der sich häufenden Modelle bleiben die Erwartungen, die Ausbildungsabbrüche durch die verstärkten Aktivitäten zu reduzieren, unerfüllt. Zwar stehen neben neuen und erweiterten Diagnoseverfahren die Betriebspraktika noch immer als Erfolgsfaktoren im Mittelpunkt, um Berufsentscheidungen zu individualisieren. Doch als Informationssucher stehen die Jugendlichen in den Betrieben oft vor für sie schwer zu verarbeitenden Eindrücken, die die hochindustrialisierte Welt der modernen Produktionsstätten darstellen. Hier bietet das Modell der Patenschaften die entscheidende Hilfe zur Reduktion der Komplexität: Die Schüler werden von Auszubildenden im zweiten Ausbildungsjahr (Paten) betreut, die ihnen während der Praktikumswochen auch in der Berufsschule beratend und informierend zur Seite stehen. Die Paten werden somit Experten der betriebsorientierten Berufsorientierung.
Show Summary Details
Restricted access

Interview Paten und Ausbilder – Zoo

Extract

76

Die Interviews mit dem Ausbilder und den – tatsächlichen und potentiellen – Paten wird wegen seiner abweichenden Struktur und Aufnahme dargestellt. Es ist nicht direkt vergleichbar. Ihre qualitative Substanz ist aber ein Grund, diese Befunde wiederzugeben. Offenbar hat das Modell im Osnabrücker Zoo eine Diskussion zu einer Teambildung geführt, zu einer kollektiven Auseinandersetzung mit dem neuen Gedanken über Lehren, Lernen, Motivieren, Werben.

Paten

Das jetzige Interview im Zoo betrifft die Paten, die die Gymnasiasten als Praktikanten betreuen. Als Ausnahme handelt es sich in diesem Fall um ein Gruppeninterview. D.h. drei der Auszubildenden sind hier im Sinne ihrer Partnerschaft als Gruppe zusammengefasst. Jeder antwortet in seiner Verantwortung, jeder antwortet in seiner Reihenfolge. Die Fragen werden einzeln nach der Reihe des Interviewleitfaden vorgegeben.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.